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Bischöflicher Innenhof in Freiburg ist fertig gestaltet

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im vergangenen Dezember lancierte Bischof Charles Morerod den Wettbewerb «Raus aus den Mauern». Er lud Künstlerinnen und Künstler ein, eine Mauer im Innenhof des Bischofssitzes zu gestalten. Mit dem Wettbewerb verband der Dominikaner auch den Appell, «die Kirche aus ihren Mauern zu befreien».

Nachdem die deutsche Künstlerin Susanne Krell zur Siegerin des Wettbewerbs erkoren wurde, hat sie nun vergangene Woche ihr Werk fertiggestellt. Im September ist Vernissage, wie das Bistum meldet.

Zusammen mit ihrer Assistentin Nara Yoon hat Krell die Wand des Innenhofs in senkrechte farbige Streifen gegliedert, die nach oben zeigen. Zudem hat sie Frottagen, also die Oberflächenstruktur, der Kathedrale Sankt Nikolaus abgenommen und malerisch vergrössert. Grundriss und Detailzeichnungen der Kathedrale wurden als Umrisse erstellt, eingefärbt, farbig unterlegt und mit den vergrösserten Frottagen zu Bildern zusammengefügt. Diese Bilder wurden schliesslich in die Farbstreifen eingefügt. Mit ihrem Kunstwerk komme die Kathedrale gleichsam ins Bischofshaus, sagte die Künstlerin.

Gewinnerin aus 22 eingereichten Projekten

Die Jury, bestehend aus drei Kunstexperten sowie Bischof Morerod, hatte das Projekt der deutschen Künstlerin Susanne Krell aus 22 eingereichten Projekten ausgewählt. Sowohl die Qualität als auch der dem Projekt zugrunde liegende Reflexionsprozess habe die Jury überzeugt, hiess es damals in der offiziellen Mitteilung. Durch Frottage-Technik nehme Krell Oberflächenstrukturen vor Ort auf, die sie anschliessend an einem anderen Ort völlig neu kontextualisiert und damit für den Dialog öffne.

Krell erhielt für ihr Projekt ein Preisgeld von 11 000 Franken, das ausschliesslich durch Sponsoren finanziert wurde, wie das Bistum unter Verweis auf seine finanziellen Schwierigkeiten betonte. kipa

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