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Bisher 19 Lösungen mit Post getroffen

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Autor: arthur Zurkinden

Mit einer Anfrage ist der CSP-Grossrat Bruno Fasel, Schmitten, an den Staatsrat gelangt. Er wollte wissen, was die Freiburger Regierung gegen die Schliessung der Poststellen im Kanton unternehme, namentlich auch gegen jene von Schwarzsee.

Eine Agentur in Schwarzsee

Wie der Staatsrat nun antwortet, hat er sich am 17. November 2010 mit der Direktion der Post getroffen. Bezüglich der Poststelle Schwarzsee lässt er verlauten, dass sich die Post gegenwärtig mit der Gemeinde Plaffeien in Gesprächen um eine Lösung bemühe. Die Delegation des Staatsrates habe bei dem Treffen die Direktion der Post davon überzeugen können, dass der Hausservice die touristischen Bedürfnisse in Schwarzsee nicht abzudecken vermöge. «Die Post habe sich in der Folge bereiterklärt, die Variante Hausservice nicht weiter zu verfolgen, dies zu Gunsten einer Agentur», teilt der Staatsrat mit.

Längere Öffnungszeiten

Seiner Ansicht nach hat eine Agentur gegenüber der heutigen Situation mit einer Öffnungszeit von einer Stunde am Morgen und zwei Stunden am Nachmittag den Vorteil, dass die Öffnungszeiten viel länger wären. «Die Gemeinde Plaffeien steht einer Agenturlösung positiv gegenüber, verlangt aber eine angemessene Übergangsfrist», schreibt der Staatsrat in seiner Antwort. Die Post habe zudem bereits in Aussicht gestellt, die Möglichkeit einer längeren Frist zu prüfen. Dies hatte die Gemeinde gefordert. Ursprünglich sollte die Poststelle Schwarzsee Ende 2011 geschlossen werden. Die Post sei also bereit, für eine angemessene Lösung Hand zu bieten.

Gemäss Postdirektion sind in den letzten drei Jahren die Anzahl Kunden-Zugangspunkte von 191 (2008) auf 190 (November 2010) reduziert worden. Die Anzahl physischer Zugangspunkte (Poststellen, Agenturen) sind im selben Zeitraum um sieben auf heute 106 reduziert worden. Was die 39 Poststellen betrifft, die überprüft werden, seien bis heute in 19 Gemeinden eine einvernehmliche Lösung gefunden worden. «Fünf bleiben als Poststellen erhalten, sechs Poststellen werden durch eine Agentur abgelöst, und in acht Fällen wird ein Hausservice eingeführt», informiert der Staatsrat. «Die Umsetzung erfolgt laufend. Bei den restlichen 20 Poststellen ist noch kein Eintscheid getroffen worden.»

Rekursmöglichkeit

Der Staatsrat erinnert auch daran, dass die Post in allen Fällen das Gespräch mit einer betroffenen Gemeinde suchte und eine einvernehmliche Lösung anstrebe. Werde keine Einigung gefunden, so habe die Gemeinde die Möglichkeit, sich an die Kommission Poststellen zu wenden. Diese sei vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) eingesetzt worden und prüfe die Einhaltung der Regeln der Postverordnung.

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