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Black Cargoes im Fri-Son

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Von ANDREAS HIRSCHI

Der Konzertabend startete mit Yules aus Frankreich, und zwar auf gemächliche Art und Weise. Die beiden Musiker produzierten ihren Pop/Rock mit Gitarre, Bass, Keyboard und einem Drumcomputer als Rhythmusgeber. Ihr Stil erinnerte an Placebo, wobei das Ganze wegen der elektronischen Begleitung zu klinisch daherkam: Zum Teil wurden Songs nur von den elektronischen Instrumenten getragen. So kam trotz des Cover-Songs «Losing my Religion» von R.E.M. nur synthetische, kühle Atmosphäre auf. Damit schaffte Yules es nicht, das Publikum in den Bann zu ziehen.

Mehr Aufmerksamkeit wurde dann den Freiburgern von Black Cargoes zuteil. Von Beginn an wurde eine gute Portion Rock mehr dazugelegt. Die Band, welche zu einem Teil aus den Überresten von Industrial Fields sowie dem DJ Feldermelder besteht, klang in den ruhigen Phasen ähnlich wie Coldplay. Allerdings hatte sie immer wieder Momente mit Energieausbrüchen, das Ganze veredelt mit dezentem Einsatz von Elektronik.
Die akustischen Attacken von Leadgitarrist Reto Cotting hoben sich angenehm ab vom meistens ruhigeren Rhythmus von Sänger und Gitarrist Frédéric Oberholzer. Viel Abwechslung in das Ganze brachten Bassist Frederic Auderset und Schlagzeuger Hanspeter Zürrer. Als eher unscheinbares, aber dennoch wichtiges Element liess Manuel Oberholzer am Computer seinen Teil einfliessen.
Mit ihrer Musik und ihrer Bühnenpräsenz schafften es Black Cargoes am Anfang, das Publikum an sich zu binden. Gegen Ende des Konzerts ging die Spannung etwas verloren. Dennoch wäre es schön, wenn solche Musik vermehrt auch den Weg ins Radio finden würde.

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