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Blau-Weiss ohne Sauerkraut

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Die «Concordia» feiert in jugendlichem Stil

Entenfilet à l’Orientale stand auf der Speisekarte und in der grossen Esshalle der Ingenieurschule sahen die Anwesenden eher nach Fasnacht aus als nach einem steifen Traditionsabend. Kein Wunder: Das Durchschnittsalter der Stadtmusik «Concordia» ist bereits unter das jugendliche Mittel von dreissig Jahren gesunken.

Entsprechend wurde nicht nur die Speisekarte verjüngt; der Abend wurde unter das Motto «Kreuzfahrt» gestellt und die Eingeladenen aufgefordert, sich einen besonderen Aufzug auszudenken – immer in den relevanten Farben, den Farben der Stadt, den Farben der Musik, den Farben Blau und Weiss.

Blau-weisse Reden

Originellerweise drehten sich auch die Ausführungen der Gastredner aus Politik und Religion ausschliesslich um diese Farbkombination. Staatsrat Claude Lässer machte den Auftakt mit einer tiefenpsychologischenAnalyse der Farben und betonte die integrative Aufgabe, welche die Vereinigung für die Generationen hat.

Nach dem Hauptgang schlug Bischof Bernard Genoud mit einer witzigen Rede in eine benachbarte Kerbe. Er meinte: «Die Zivilisation ist perfekt organisiert, aber manchmal etwas traurig»; das liege daran, dass zuwenig kommuniziert werde – ein Übel gegen welches die «Concordia» mit der Musik angehen könne.
Freiburgs Syndic Dominique de Buman bezog die Farben Blau und Weiss natürlich auf die Stadt. Er erinnerte daran, dass die «Concordia» seit 1938 die offizielle Stadtmusik ist und an die Definition aus der Plaquette von 1982:«Eine Stadt, eine Vereinigung».
André Schönenweid, Generalratspräsident der Stadt Freiburg verwurstete in seiner Rede schliesslich von der «Forelle blau» bis zum Schneewittchen ebenfalls nochmals alles, was nicht angeschraubt ist und im weitesten Sinne an die Farbkombination erinnert.

Ein Preis für den Fleiss

Die «Concordia» verfügt heute über ein Corps von 90 Musikanten. Diverse von ihnen wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt, darunter zwei Personen für 35 Jahre und Albert Wandeler für 55 Jahre.

Schliesslich wurden auch all jene ausgezeichnet, die während des vergangenen Jahres mindestens 85 Prozent der Veranstaltungen besucht hatten. Rund dreissig Musikanten und Musikantinnen konnten für ihren Fleiss eine CD entgegennehmen.
Ein Höhepunkt des Jahres 2000 wird für viele die zweiwöchige Mittelmeer-Kreuzfahrt im Oktober werden. Nach Auskunft von Präsident Benoît Fragnière haben sich bereits 200 Personen (wovon 60 Musikanten) für die Reise angemeldet.

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