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Blick zurück und in die Zukunft

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ob Vorträge über Landwirtschaft und Ernährung, Ausstellungen, Fotowettbewerb, Jubiläumsschrift, Gourmet-Spaziergang oder der offizielle Festakt am 4. Mai 2014–das 125-Jahr-Jubiläum hat das vergangene Schuljahr des Landwirtschaftlichen Instituts Grangeneuve (LIG) geprägt.

Ein ausführlicher Rückblick auf das Jubiläum steht deshalb im Mittelpunkt des Jahresberichts 2013 des LIG. Im Alltag der Institution war aber der Blick nach vorne noch wichtiger. Die Agrarpolitik 2014–17 hat auf die Aktivitäten von Grangeneuve einen Einfluss, insbesondere auf die Tätigkeit der Mitarbeiter der Station, heisst es im Bericht. Diese haben als Teilnehmer von Reflexionsgruppen dazu beigetragen, die Folgen der neuen Bestimmungen auf die Freiburger Landwirtschaft zu identifizieren. Und sie legten eine kantonale Strategie fest zur Begleitung der Landwirtschaftsbetriebe im Kanton, insbesondere bei der Landschaftsqualität und der Biodiversität in Sömmerungsgebieten.

Oft haben die Mitarbeiter Berufsleute informiert und diese bei der Beurteilung ihrer Situation begleitet. Das LIG-Personal hat verschiedene Partner über die neue Agrarpolitik informiert und viele Einzelanfragen beantwortet.

In vielen Bereichen hat sich das LIG weiterentwickelt, so etwa in der Iso-Zertifizierung der Milchwirtschaftlichen Abteilung oder der Modernisierung des zentralen Gebäudeverwaltungssystems. Führungsprozesse wurden modernisiert, das Qualitätssystem angepasst, streicht der Jahresbericht hervor.

Dazu gehörte die Zusammenarbeit mit verschiedensten Partnern. Ein neues Projekt ist das Schaffen eines FoodTech Clusters in der Hauptstadtregion Schweiz. Dieses setzt auf eine intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Partner, heisst es. Angeführt wird das Projekt von der Hochschule für Technik Freiburg. Wirtschaftliche Teilnehmer arbeiten mit ihren Spezialitäten zusammen und profitieren von Synergien. Eine solche Synergie konnte mit dem Agroscope nicht wie erwartet in Form eines gemeinsamen Landwirtschaftsbetriebs erreicht werden, dafür läuft das Bauprojekt zur Aufnahme des Agroscope Liebefeld auf das Jahr 2018 hin plangemäss.

Aufgabe

Harmonisierung als Herausforderung

«Die im Jahre 2012 abgeschlossene Reform der landwirtschaftlichen Berufsbildung stellte die Gelegenheit dar, sich einmal mehr grundlegend zu hinterfragen, alle Kräfte in einem gemeinsamen Projekt zu vereinen und den Schulbetrieb für beide Sprachregionen ebenbürtig zu gestalten.» Für das LIG stellte dieses Anliegen einen zentralen Punkt in der Berufsbildung dar, und es habe auf die in den Berufsorganisationen unterschiedlich behandelten Probleme aufmerksam gemacht, so der Jahresbericht. Die Harmonisierung sei realisiert, und es könne mit einer Produktivitäts- und Kreativitätssteigerung gerechnet werden. Nun liege es an den höheren Berufsfachschulen, diesen Wandel zu vollziehen.uh

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