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Blocher sitzt fest im Sattel

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SVP-Sitze im Bundesrat sind unbestritten

BERN. Das bisherige Höchstergebnis datiert aus dem Jahr 1919, als die Proporzwahl eingeführt wurde und die FDP auf 28,8 Prozent gekommen war. Ähnlich hohe Werte hatte die SP 1931 und 1943 mit 28,7 respektive 28,6 Prozent erzielt. Gegenüber 2003 steigerte sich die SVP um weitere 2,3 Prozentpunkte. Damals hatte sie die SP als wählerstärkste Partei abgelöst. Die SVP übertraf sogar ihr ehrgeiziges Ziel, das sie sich vor den Wahlen gesteckt hatte. Statt der anvisierten 100 000 zusätzlichen Wählern konnte sie rund 115 000 neue Stimmen gewinnen, wie die Partei am Montag mitteilte. Zweite Wahlsiegerin neben der SVP sind die Grünen: Sie steigerten sich um 2,2 Prozentpunkte auf 9,6 Prozent. Ihre Deputation in den eidgenössischen Räten stieg um 7 auf 20 Abgeordnete. Vom Wahlerfolg beflügelt, forderten die Grünen am Montag einen Bundesrat ohne SVP. In den nächsten Wochen wollen sie mit SP, CVP und FDP Möglichkeiten einer Regierung ohne die Volkspartei ausloten – und dürften damit abblitzen. Denn Christoph Blocher und die doppelte SVP-Vertretung im Bundesrat sind unbestrittener denn je.Die bürgerlichen Bundesratsparteien hatten noch am Wahltag ihr Bekenntnis zur Konkordanz erneuert. Nicht einmal die SP, ohne die ein Rauswurf der SVP ohnehin nicht zu bewerkstelligen wäre, zeigte nach ihrer Niederlage Interesse am Vorschlag der Grünen. Auf Anfrage hielt Fraktionschefin Ursula Wyss an einer Zweiervertretung der SVP im Bundesrat fest. Das heisse aber nicht, dass die SP Christoph Blocher wählen werde. sda

Berichte auf den Seiten 15-17

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