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Früher war es auch schon mal besser

Wieder einmal Lust, Gottéron mit positiven Emotionen zu verbinden? Langjährige Fans erzählen ihre Lieblingsgeschichten...
Letzte Woche hatte ich genug von den vielen Negativmeldungen. Ich wollte mal wieder etwas Positives hören - und begann deshalb ein paar Zeilen aufzusetzen: "Werter Gottéron-Fan. Es sind harte Zeiten, die wir durchleben. Wie Du vielleicht weisst, schreibe ich nun seit vier Jahren diesen Gottéronblog für die FN. Nun habe ich aber ein Problem. Ich will nicht in den Misthaufen schiessen und alles runtermachen. Um sich am Positiven zu orientieren, möchte ich nun von alteingesessen und treuen Fans ihre persönlichen Lieblingsmomente der letzten Jahrzehnte in Erfahrung bringen. Es kann ein spezielles Spiel sein, ein Lieblingsspieler, eine verrückte Serie... alles! Und ja, ich wäre Dir dankbar, wenn es nicht unbedingt nur um die Playoff-Serie 2008 gegen den SCB ginge..."
 
Ich schrieb also mehrere Dutzend Leute an. Hier die tollen Geschichten, die ich als Antwort gekriegt habe:
 
Schöne Momente sind im Eishockey meistens mit Siegen verbunden. Doch was ist schon ein Sieg? Nüchtern betrachtet nur die positive Differenz zwischen erzielten und erhaltenen Toren, eine Zahl also, für die man Punkte bekommt, alles nackte Mathematik. 2013 in Bern, das sechste Finalspiel. Gottéron lag in der Serie 2:3 hinten, nach zwei Dritteln stand es 0:3. Die Niederlage zeichnete sich ab, schon wieder würde man einen Final verlieren, schon wieder keinen Titel gewinnen. Und man musste sich mit dem Unglück abfinden, am Ende jubelnde Berner zu sehen.
Mit dieser Enttäuschung vor Augen sang der ganze Freiburger Anhang während des ganzen dritten Drittels das gleiche Lied. Lautstark, aufrichtig, ohne Unterbruch. Gerade die nahende Niederlage schien eine tiefe Solidarität innerhalb der Gottéron-Gemeinschaft herzustellen, und während des hymnischen, scheinbar in die Ewigkeit führenden Gesangs wurde mir richtig bewusst: Gottéron, das sind nicht nur die aktuellen Spieler auf dem Eis, das sind wir alle. Gottéron ist nicht nur heute, es ist eine Ära, von der wir ein Stück miterleben. Und Gottéron ist längst grösser als Resultate es sein können, es hat eine Bedeutung erlangt, die weit über seinen Ursprung als Eishockeyverein hinausgeht, es ist Kulturgut von Freiburg und seinen Menschen geworden.
Auf der Carfahrt zurück nach Freiburg war es still. Man war enttäuscht. Man redete nicht viel. Man trank nicht einmal mehr ein Bier. Doch wir alle hatten verloren und ich fühlte mich meinem Herzensclub so verbunden wie kaum jemals zuvor. 
David Bielmann
 
Wie schon ein Jahr zuvor galten wir als krasser Aussenseiter und niemand rechnete mit einer weiteren Überraschung. Die Meinungen in den deutschschweizer Gazetten waren unisono: so ein Kunststück gelingt Gottéron kein zweites Mal, klarer Sieg des ZSC! Ich war bei jedem Spiel live dabei und sah genüsslich mit an, wie sich das anfangs überhebliche Grinsen in den Gesichtern vieler Zürcher Zuschauer bis zur Schlusssirene des dritten Spiels zu einer ängstlichen Blässe verwandelt hatte. Jetzt aber! Meinte das SRF noch zu Beginn des vierten Spiels: jetzt aber drehen die Stadtzürcher auf und drehen die Serie noch! Bis in der letzten Minute der regulären Zeit sah es auch danach aus: Gottéron lag 1:2 hinten und hatte den Torhüter rausgenommen, brachte aber kaum einen anständigen Angriff zustande. Im Gegenteil: zuerst rettete der Pfosten gegen Gardner, dann Heins in Pavoni-Manier gegen Monnet! Doch irgendwie gelangte der Puck zur gegnerischen blauen Line, wo sich ihn Sprunger schnappte und loszog! Er wurde gelegt! "FOUUUUUL!!" schrien knapp 7000 Kehlen, inklusive Sprunger, der wütend neben dem Tor lag und entrüstet zweimal mit seinem Stock auf das Eis schlug. Denn die Szene schien vorüber, das Spiel verloren.  Doch ein weiteres Mal an diesem Abend wurden die Naturgesetze ausgehebelt und der Puck fand aus heiterem Himmel nochmal den Weg vors Tor, auf die Backhand von Sprunger, der wohl selber erschrak, es jedoch schaffte, den Puck zwölf Sekunden vor Schluss über die Linie zu schieben! Das Overtime-Tor zehn Minuten später, abermals durch Sprunger, das das Weiterkommen besiegelte, gegen die immer noch verdutzten Löwen, war dann noch Formsache. 
Christoph Engel
 
Aktuell ist es ja wieder einmal so weit: Als Gottéronanhänger leidet man mit seinem Team. Zynismus hilft: Auch wenn man aktuell denkt, schlimmer geht’s nimmer: Wir finden immer wieder einen Weg, uns noch unglaubwürdiger, dämlicher anzustellen. In dem sind wir Weltklasse!
Daher tut es gut und wird bei uns Fans auf der Tribüne immer mal wieder zelebriert: Weisst Du noch, damals, als Jon Sim aus der Flasche von Genoni trank? Oder als Granak ein Eigentor schoss? Erinnerst Du Dich an Selivanovs rote Nase nach dem ersten Shift? Ouellets Torungefährlichkeit? Solche Anekdoten versüssen den Hockeyabend. 
Eine meiner absoluten Lieblingsszenen war folgende: Wir spielten im März 2013 gegen Biel. Es sollte ein lockerer Sieg werden. Unsere 4. Linie, damals zusammengesetzt aus Vauclair-Botter-Cadieux (hatten wir je eine bessere Gratteurlinie??), war bekannt dafür, viel Herz, Leidenschaft und Wille an den Tag zu legen. Zu behaupten, die drei wären Filigrantechniker, wäre gelogen. Und doch verfügte Botter über ein gutes Stellungsspiel und er konnte das Spiel lesen. Solche Spieler täten uns heute gut. Item. Botter drang also in die Verteidigungszone der Bieler ein und schoss (er hatte an diesem Abend schon einmal getroffen) auf das Tor... was für ein Knaller!!! Man hörte das Geschoss wie es an den Pfosten ging und sah das Netz zappeln...TOOOORRRRRR...wir johlten, freuten uns ausgiebig mit und für unsere Nummer 93 und feierten das 6:0...doch warum jubelten die Spieler auf dem Feld nicht? Foul am Torwart? Unmöglich! Offside? Auch nicht! Also was zum Teufel....irgendwann bemerkten wir, dass jemand ein kleines Stück Puck weit vom Tor entfernt auflas und nach der Videokonsultation dann die Tatsache: Botter schaffte es, den Puck so an den Pfosten zu hämmern...dass die eine Hälfte ins, die andere Hälfte ausserhalb des Tores landete. Danke Cédric für diesen und alle anderen Momente.
Benjamin Zurron
 
Ein extraordinärer Tscheche als Fundplatz verlorengeglaubter Gefühle und Träume, von denen wir die Namen kennen, doch noch nie Wirklichkeit wurden: Zu Beginn der Saison 2010/11 bis Oktober 2010 schien es, als würden die Träume Wirklichkeit werden! Zwei in Glanz gehüllte Kufen betraten das Eis des St.Leonards. Diese Metallklingen, gepaart mit einer stupenden Technik und akkuratem Passspiel liessen die Herzen der Freiburger Fans in die Höhe schnellen. Der Name des Spieles erinnerte eher an eine Blume, als an einen mit vielen Vorschusslorbeeren angekündigten Ersatzskorer für den verletzten Mark Mowers. Pavel Rosa erzielte in seinen 11 Partien für Gottéron 17 Punkte (6 Tore und 11 Asissts). Der Stürmer mit der Nummer 18 entfachte neue Gefühle und eroberte die einheimische Fangemeinde. Das Publikum verehrte den Tschechen mit der feinen Klinge. Spiel für Spiel wurde er mit Sprechchören gefeiert, Lieder wurden komponiert und Träume geweckt!
Pavel Rosa war für mich als Fan eine Augenweide! Er harmonierte mit seinen Mitspielern, liess seine Gegner aussehen wie Slalomstangen und lehrte den Torhütern das Fürchten. Sein Verhalten, sein Spielwitz und seine Art übers Feld zu kurven, versetzten mich in eine Art Trance. Dieser Traumzustand war für mich der Fundort für den realen Glauben an den Titel. Meiner Meinung nach einer der Besten Söldner, welcher je für Gottéron auflief. Hätte sein Körper mitgemacht, wäre der Wunsch vielleicht Wirklichkeit gworden. Allez Pavel, du warst riesig!
Dominik Baeriswyl
 
 
Als ich im 2006 mein erstes Spiel im St. Leonard gesehen habe, war es wie Liebe auf den ersten Blick. Fribourg verlor gegen den HCD;  aber die Emotionen, die Atmosphäre und die Härte waren einfach unbeschreiblich! Und dies, ist einer der Gründe wieso ich Gottéron in den schlechten sowie in guten Tagen unterstützen werde... 
Oliver J. Rumo
 
Auch wenn es momentan schwierig ist, sich überhaupt auch nur positive Erlebnisse von Gotteron vorzustellen, hier ein paar Erinnerungen an bessere Zeiten: 
• als Gotteron in Bern (23.12.2009) in den letzten 30 Sekunden ein 1:3 noch ausglich und im Penaltyschiessen gewann - die Stimmung im Gästeblock war unglaublich 
• das 4. Spiel in den Playoffs gegen den ZSC (Pfostenschuss Gardner, Ausgleich Sprunger) 
• das Spiel in Davos mit über 40 Cars voller Gotteron-Fans 
• die Bauchtänze von Jean-Francois Sauvé nach einem Sieg 
Ich hoffe sehr, bald wieder mit Freude ins Stadion gehen zu können, momentan bin ich überhaupt nicht motiviert... 
Fabian Vollmer
 
Saison 2002/2003: Gotteron spielt wieder mal grottenschlecht. An Weihnachten bereits 13 Punkte Rückstand auf den Strich. Buntschu und ich studieren den Spielplan, stellen fest, dass ein Comeback eigentlich noch möglich ist. Gotteron startet dann tatsächlich eine unglaubliche Aufholjagd, haut praktisch jeden Gegner vom Eis und sichert sich am vorletzten Spieltag in Zug den kaum mehr für möglich gehaltenen letzten Playoffplatz. Jubel ohne Ende, eine Stunde nach dem Spiel immer noch 500 Freiburger in der Herti am Jubeln. Nächster Tag: Reglementsfehler! Junior Sandro Abplanalp nicht für NLA qualifiziert. Gotteron verliert forfait und löst ein kleineres Erdbeben beim SEHV aus (keine Playouts möglich, 13 NLA Teams). Einmal von der Hölle in den Himmel und wieder zurück. Eine Story, wie sie eben nur Gotteron schreiben kann  
Stefan Meuwly
 
 
1991, Playoff-Viertelfinal, Spiel 4 in Ambri: Dieser 9:8-Sieg von Gottéron war der Wahnsinn! Zwei Minuten vor Schluss lag Ambri noch 8:7 vorne und mit der Schlusssirene fiel sogar das 9:9 welches jedoch nicht mehr zählte! 
Mit einer Niederlage wäre Gottéron draussen gewesen! Ich war nicht vor Ort, aber die letzten 10 Minuten zeigten sie live am TV. Es war kaum auszuhalten. 
Thomas Jungo
 
 
Einer meiner Lieblingsmomente, die ich mit Gottéron erleben durfte, ist schon ganze 16 Jahre her. Zu diesem Zeitpunkt war eine Playoff-Qualifikation das höchste der Gefühle und die Brisanz zwei Spieltage vor Ende der Qualifikation war fast nicht zu toppen. Die Freiburger lagen einen Punkt hinter Langnau auf dem neunten Rang. 
Just die Tigers aus dem Emmental waren am Samstag den 17. Februar 2001 am zweitletzten Spieltag zu Gast in der Eishalle St. Leonhard. 6970 Zuschauer waren auf den Rängen anwesend und unterstützten die Mannschaft von Serge Pelletier, welcher im Übrigen in seiner ersten Saison als Headcoach stand. Bereits nach 16 Sekunden schien Langnaus Daniel Gauthier mit dem 0:1 für die Langnauer die Playoff-Träume Gottérons zu Nichte zu machen.  Michel Mouther (12.) und Philippe Marquis (18.) sorgten daraufhin mit ihren beiden Toren dafür, dass die Hoffnung in die Ränge der Freiburger zurückkehrte. Dem Kanadier Gauthier gelang im Mitteldrittel der Ausgleich für die Gäste, ehe Gil Montandon mit dem 3:2 (33.) wiederum die Führung der Freiburger herstellte. Im letzten Drittel konnten die Langnauer durch Badertscher (42.) erneut ausgleichen und das Spiel ging in die Verlängerung. Und da kam der grosse Auftritt des damals 21-jährigen Goran Bezina. Kurz nach Wiederanpfiff schnappte sich der junge Verteidiger, der im darauffolgenden Jahr sein Glück in Nordamerika versuchte, den Puck, tankte sich durch die Langnauer-Abwehr durch und bezwang den späteren NHL-Goalie Martin Gerber. Gerade mal 11 Sekunden dauerte die Verlängerung - und die Zuschauer auf den Rängen lagen sich in den Armen. Gerade in dem Moment, als die damals noch existierende rote Lampe hinter dem Tor anging, gab ein Scheinwerfer oberhalb der Fankurve den Geist auf, als hätte das lautstarke Jubeln der Fans die Glühbirne zum Platzen gebracht. 
 Mit dem Sieg in der Verlängerung gelang es nun mit den Langnauern gleichzuziehen und aufgrund der besseren Bilanz in den Direktbegegnungen konnte Gottéron sogar auf den rettenden achten Schlussrang vorrücken. Die Freiburger können mit einem Sieg in Rapperswil sich im letzten Spiel aus eigener Kraft für die Playoffs qualifizieren. Die Langnauer sind auf ein Straucheln der Freiburger angewiesen und müssen zeitgleich zuhause gegen die ZSC Lions mindestens einen Punkt holen. 
 Voller Vorfreude reiste ich an diesem 18. Februar 2001 gemeinsam mit meinem Vater in die Rosenstadt am Zürichsee. Ausgerechnet für dieses kapitale Spiel hatten die Freiburger nun auch noch einen gewichtigen Ausfall zu beklagen. Mit Thomas Östlund fiel für das Spiel in Rapperswil der Stammgoalie und zugleich die Lebensversicherung der Mannschaft aus. Ersetzt wurde der Schwede durch Ersatztorwart Alain Sansonnens. Der Ausfall Östlunds bedingte den Einsatz des vor 2 Jahren verstorbenen Kanadiers Greg Parks, welcher im Verlaufe der Saison aus der schwedischen Meisterschaft verpflichtet werden konnte. Freiburg legte los wie die Feuerwehr und ging mit einem 3:0-Vorsprung in die erste Pause. Der an der Seite von Craig Ferguson und Jean-Yves Roy stürmende Parks hatte mit zwei Toren einen massgeblichen Anteil an der Führung. Das 2:0 erzielte der Freiburger Pascal Schaller. Im Mitteldrittel verkürzte Rapperswil mit Toren von McTavish und Schümperli auf 2:3. Im letzten Drittel stellte Pascal Schaller in der 45. Minute den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten durch Mike Richard und Bernhard Schümperli vermochten die Lokalmatadoren jedoch auszugleichen. Alle Anzeichen deuteten nun auf eine weitere Verlängerung. In der 58. Minute gelang allerdings Gil Montandon auf Zuspiel von Antoine Descloux das alles entscheidende 5:4. Die verbleibenden zwei Minuten kullerten langsam dahin und die Freiburger zitterten dem Spielende entgegen. Als das Spiel zu Ende ging, brachen alle Dämme und die Spieler feierten mit den mitgereisten Gottéron-Fans die Playoff-Qualifikation. 
Nach dem Spiel begaben wir uns zu meiner Tante, welche unweit des Stadions wohnte, und setzten uns vor dem Nachtessen vor den Fernseher, um das Sportpanorama im Schweizer Fernsehen zu verfolgen. Die Langnauer haben den Tabellenzweiten Zürich geschlagen und warteten nach Spielende auf das Resultat des immer noch laufenden Spiels in Rapperswil. Als die Stadionspeakerin das Schlussresultat und somit den Sieg von Gottéron verkündete, flossen auf den Rängen Langnaus die Tränen. 
Im Viertelfinal traf Gottéron auf das Grande Lugano mit Spielern wie Christian Dubé, Flavien Conne, Sandy Jeannin und Cristobal Huet und verlor die Serie mit 1:4. Die Freiburger verloren aber nur einmal in der regulären Spielzeit, zweimal gelang den Luganesi der Siegestreffer in der Verlängerung und einmal im Penaltyschiessen. Im Halbfinal schaltete der HC Lugano den SC Bern aus und scheiterte im Final in der Verlängerung von Spiel 7 gegen die ZSC Lions. Den Siegestreffer für die Zürcher erzielte Morgan Samuelsson und die Fans von Lugano sorgten im Anschluss für die grössten Krawalle in der Geschichte des Schweizer Eishockeys. 
Ralf Stettler
 
Woran ich mich noch sehr gut erinnere, ist ein ganzes Wochenende der Saison 2000/2001. Es war der 17.02.2001, die Ausgangslage war klar: Gottéron musste die zwei letzten Qualifikationsspiele gewinnen, um die Playoffs noch zu erreichen. Zuerst das Direktduell gegen die SCL Tigers im St. Leonard. Ich weiss noch, dass die Tigers damals sehr stark auftraten, Gottéron schaffte es irgendwie in die Overtime. Die Tigers schossen noch ein Tor, das zu Unrecht wegen Offside aberkannt wurde. Dann kam der unglaubliche Sololauf von Goran Bezina, der das St. Leonard zum kochen brachte - Sieg nach Verlängerung. Interview von Mario Rottaris: "Das war der wichtigste Match der Saison und morgen folgt wieder der wichtigste Match der Saison in Rapperswil." Ich war damals noch Raucher, ich machte damals mit meinen Kollegen ab: Wenn Gottéron die Playoffs schafft, rühre ich nie mehr eine Zigarette an. Wir fuhren alle nach Rappi und es gab ein nervenzerreissendes Spiel. Gil Montandon machte dann das Märchen tatsächlich wahr und schoss uns in die Playoffs. Die Tigers-Fans in der Ilfis-Halle waren bitter enttäuscht und Sämi Balmer, damals trug er die Farben der Tigers, meinte dazu: "Das ist der härteste Moment meiner Karriere." Er war den Tränen nah! Das war einer meiner unzähligen genialen Momente mit Gottéron! Noch eine Randnotiz: Ich habe bis heute nie mehr eine Zigarette angerührt. 
Pascal Birbaum
 

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