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Blue Factory – so nicht!

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

In der Nacht auf den vergangenen Freitag fand auf dem Gelände der von der Stadt hoch subventionierten Blue Factory eine Studentenparty statt, die sogenannte «Unifactory». 4500 Personen erhielten Einlass in eine Halle der ehemaligen Cardinal-Brauerei. Hunderte von Jugendlichen konnten nicht hinein und organisierten spontan in den umliegenden Strassen ihre Privatparty. Der Passage du Cardinal, ein wichtiger Zufahrtsweg zum Perolles, wurde für den Verkehr gesperrt. Das Gedonner der Party dauerte mit der Erlaubnis der Stadt bis um drei Uhr morgens. Nach der Party fuhren viele Teilnehmer mit Autos aus den Quartieren weg. Dann folgten die Putzmaschinen. Zahlreiche Bewohner der umliegenden Quartiere wurde gestört. Viele von ihnen mussten nach nur drei Stunden Schlaf zwischen sechs und sieben Uhr morgens aufstehen, um zur Arbeit, in die Schule oder den Kindergarten zu gehen. Mir ist nicht verständlich, wie die Stadt die Erlaubnis für einen derartigen Anlass mitten in Wohngebieten und mitten in der Woche geben konnte. Für solche Jugendfeste verfügt Freiburg über das bewährte, lärmgeschützte Forum. Dieses ist zu wenig ausgelastet und hätte sicher gern diese Party übernommen. Künftig könnte die Stadt von dem Geld, das Blue Factory zufliesst, etwas an das Forum geben, damit Gratis-Busse bis drei Uhr morgens eingesetzt werden können, um die Stadtjugend auch in der Nacht sicher in die verschiedenen Stadtquartiere oder nach Tafers zurückzubringen. Das wäre toll.

Blue Factory verfügt nicht über das Geld, um die alte Cardinal-Halle genug gut gegen solche Lärmemissionen wie in der Nacht auf Freitag zu schützen. Fri-Son dagegen musste teure Lärmschutzvorrichtungen einbauen. Warum nur Fri-Son? Wird hier mit zwei Ellen gemessen?

Georges Scherrer, Freiburg

«Mir ist nicht verständlich, wie die Stadt die Erlaubnis für einen derartigen Anlass mitten in Wohngebieten geben konnte.»

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