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Blühender Jubiläumsstrauss

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Blühender Jubiläumsstrauss

70 Jahre Musikgesellschaft Gurmels

Am Jahreskonzert banden die Musikgesellschaft Gurmels, dirigiert von Bruno Hayoz, und die Jugendmusik, geleitet von Sandra Schorro, mit auserlesenen Kompositionen die ersten blühenden Zweige zum Jubiläumsstrauss «70 Jahre Musikgesellschaft Gurmels».

Von Paul Dietrich

Die Musikgesellschaft Gurmels schaut auf 70 erfolgreiche Musikjahre zurück. Am Konzert vom vergangenen Wochenende präsentierte sich die einladende Musikgesellschaft in Hochform.

Das Trompetenregister der Jugendmusik gratulierte, gleich zu Beginn lautstark und glückbringend, mit der Melodie des Geburtstagsmarsches «Zum Geburtstag viel Glück!».

Die Jugend konnte mitjubilieren

Mit ihrer erfahrenen Dirigentin Sandra Schorro bestätigten sie, dass auch sie, die Jugendmusik, bestens gerüstet ist und mitjubilieren kann und will. Und der selbstsichere Ansager Yanik Langenberger erläuterte wie ein grosser Musiker ihr Aufführungsprogramm: «Divertimento», «Highlights from Harry Potter», «Splish Splash». Ihr Spiel, voll Freude, mit Können und Sicherheit, mit Abwechslung in Tonstärke und Tempiwechsel, trug die Stimmung und Begeisterung in die Aula der OS Gurmels. Die Jugendmuk ist fürs kommende Jugendmusiktreffen gerüstet.

Sieben Kompositionen zum 70. Geburtstag von Yolande Fasel Pfäffli eingehend und humorvoll kommentiert, das war der Inhalt des Konzertprogramms. Dirigent Bruno Hayoz, Liebhaber anspruchsvoller, schneidiger und aussagekräftiger Musik, kann auf starke Leistungsträgerinnen und -träger zählen und nützt die Gunst der Stunde. «Towermusic», vom einheimischen Jean-François Michel aus Courtepin, war denn auch ein Superstart, mit markantem, wuchtigem Tempo. Das Trompetenregister, für diese «Turmmusik» im Hintergrund platziert, sorgte für die angenehme Überraschung. Der Melodiesatz, in schöner Wiederholung, wirkte wie ein musikalisches Rollenspiel mit perfekten gemeinsamen Schlussakkorden.

«Perilous Voyage», von Cory J. McBride, war denn auch das unübertreffliche Gegenstück, eine Piratenfahrt, mit unheimlicher Aussagekraft: Von fünf Schiffen kehrten nur noch zwei zurück. Dem scheinbar ruhigen Start folgte plötzlich ein wildes, furchterregendes Allegro. Aber der Dirigent ist der sichere Kapitän, die Perkussion wehrt sich heldenmütig, und die tollkühnen Gurmelser landen schliesslich, alle gerettet, an der englischen Küste.

In der Komposition «Porgy and Bess», von George Gershwin, arrangiert von James Barnes, wurde die Vielfalt dieser Musik sehr schön interpretiert. Dynamik, Rhythmik, die Besonderheit der Akkordfolge, Taktwechsel prägten die Wirksamkeit der Melodie. Die Solopartien überzeugten durch Aussagekraft und Sicherheit. «Don Quixote», ein Arrangement von Simon Felder, ist ein Bravourmarsch mit unerhörter Wirksamkeit und Eigenart: Eine ruhige Passage macht einem wilden Getue Platz.

Des Abends Höhepunkt

Die «Alphorn-Ballade», von Dennis Armitage, mit dem starken Solisten Aldo Poffet, war Schönheit und Gipfel zugleich. Der Posaunist eroberte mit seiner wohlklingenden Alphornmelodie die Herzen der begeisterten Konzertbesucher. Schon beim Beginn, mit warmem Ton, überraschte er durch seine absolute Sicherheit, seine Tonpflege und Klangreinheit. Die Begleitung, auch sie war die Schönheit selbst. Am Schluss hat der Komponist den grossen Tonumfang des Alphorns eingespannt, aber der Solist präsentierte sein grosses Können mit Bravour. Jubel und Beifall forderten Widerholung; sie wurde grosszügig gewährt: «Die Tänzerin Fanny Elssler» von Johann Strauss und John Williams Filmmusik «Indiana Jones Selection».

Präsident Beat Meuwly verband seine grosse Danksagung mit der Einladung für den Gala-Abend vom 30. Oktober 2004 im Düdinger Podium.

Mit dem zackigen Zugabemarsch «His Honor», von Henry Fillmore, verabschiedete die sympathische jubilierende Dorfmusik die mit ihr verbundene musikbegeisterte Bevölkerung.

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