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Bluttest hat grünes Licht erhalten

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2014 stellte ein Forschungsteam der Universität Freiburg und der Universitätsklinik Lausanne eine neue Methode zur Früherkennung von Darmkrebs vor. Anstelle einer Darmspiegelung oder einer Stuhluntersuchung soll künftig eine Blutprobe Anhaltspunkte auf eine Erkrankung liefern. Nun ist der Test in der Schweiz erhältlich.

Wirksamkeit bestätigt

Eine klinische Studie in sieben Schweizer Spitalzentren bestätigte die Wirksamkeit des Tests. Wie die Universität Freiburg auf ihrer Website schreibt, konnte der Test mit dem Namen Colox 78 Prozent der Tumore und 52 Prozent der fortgeschrittenen Polypen erkennen.. Colox basiere auf dem Prinzip, entzündungsähnliche Reaktionen im Körper zu erkennen, die sich bei Krebstumoren und Polypen bilden. In der Blutprobe des Patienten werden dafür unter anderem sogenannte Tumormarker analysiert, Substanzen, deren erhöhtes Auftreten auf einen Tumor hindeutet. Mit einem Berechnungsschema lässt sich anschliessend bestimmen, ob der Patient ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Darmkrebses aufweist. Das Schema wurde in Zusammenarbeit mit der Haute Ecole d’Ingénierie et de Gestion des Kantons Waadt entwickelt.

Der neue Test, so die Mitteilung weiter, richte sich in erster Linie an gesunde Personen, die noch keine familiären Vorbelastungen für Darmkrankheiten haben. Zeigt der Bluttest Auffälligkeiten, müsse sich der Patient für eine definitive Diagnose einer Darmspiegelung unterziehen. Erst dann kann der Tumor oder der Polyp operativ entfernt werden.

Häufige Todesursache

Darmkrebs verursacht in der Schweiz gemäss Mitteilung 1400 Todesfälle pro Jahr. Er sei damit bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Todesursache bei den Krebspatienten. Je später ein Darmkrebs entdeckt werde, desto kleiner seien die Überlebenschancen. Früh genug diagnostiziert steige die Überlebenschance auf über 90 Prozent. Gerade deshalb empfehlen Ärzte Patienten ab 50 Jahren präventive Vorsorgeuntersuchungen. Bislang lasse sich aber nur ein Drittel der betroffenen Altersgruppe untersuchen. sos 

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