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Bohrung: Die Wärme von der Erde in die Stube übertragen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die meisten Bauherren entscheiden sich heute bei der Wahl des Heizsystems für Wärmepumpen, auch wenn die Investitionskosten höher sind. Dafür sind die Betriebskosten geringer, und Wärmepumpen sind vor allem auch umweltfreundlich. Ein Kilogramm Heizöl verursacht einen CO2-Ausstoss von über 3 kg. Der Schweizer Strom hingegen ist fast CO2-neutral.

Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, aber längst durchgesetzt haben sich jene, welche die Wärme der Erde entnehmen. Dies geschieht über Erdwärmesonden, die bei einem Einfamilienhaus bis zu 200 m in die Erde gebohrt werden. In einer solchen Tiefe ist die Erde rund 15 Grad Celsius warm. Die Erdwärmesonden, eingebettet in eine wärmedurchlässige Bentonit-Zement-Mischung, werden mit einem giftfreien Frostschutz-Gemisch gefüllt. Diese Flüssigkeit wird durch die Erdwärmesonden gepumpt und erwärmt sich dabei dank der Erdwärme.

Die Flüssigkeit gelangt dann im Haus in die Wärmepumpe. Dort wird ihr durch einen thermomechanischen Vorgang mit Kältemittel die Wärme entzogen, die dem Wasser abgegeben wird, das das Haus erwärmt (Bodenheizung, Radiatoren). Normale Wärmepumpen können das Heizungswasser im Vorlauf bis zu 60 Grad aufwärmen, spezielle sogar bis zu 75 Grad. Mit Vorteil wird das Warmwasser ebenfalls ins System einbezogen. Die Flüssigkeit, die sich in der Wärmepumpe abgekühlt hat, gelangt wieder in die Erdsonden usw.

Wer sich für dieses umweltfreundliche Heizsystem entscheidet, muss bei einem bestehenden Einfamilienhaus mit Kosten ab 35 000 Franken rechnen. az

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