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«Bollwerk gegen alternative Wahrheiten»

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«Ich hege die Hoffnung, dass sich die Demokratie entgegen vieler Anzeichen konsolidieren wird, zeitlich und räumlich.» Das sagte Marco Solari, Präsident des Filmfestivals Locarno, gestern Abend anlässlich der Eröffnung der 31. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Freiburg (Fiff). Filmfestivals wie jenes von Locarno oder auch das «kleine grosse» von Freiburg könnten dazu einen Beitrag leisten, weil sie sich in den Dienst der universellen menschlichen Werte und der Solidarität mit den Schwachen stellten.

Thierry Jobin, künstlerischer Leiter des Fiff, nahm diesen Gedanken auf und betonte, dass es die Aufgabe der Filmfestivals sei, zu zeigen, dass es mehr gebe als die westliche Welt und mehr als das, was man hierzulande sonst im Kino zu sehen bekomme. «Die amerikanischen und europäischen Filmproduktionen repräsentieren eine Milliarde Menschen. Das bedeutet, dass die Welt von sechs Milliarden Menschen darin nicht vorkommt, obwohl gerade in deren Ländern oft ein viel bemerkenswerteres und notwendigeres Kino gemacht wird. Unsere Unkenntnis darüber begünstigt die Entstehung der absurdesten alternativen Wahrheiten. Festivals wie Locarno oder Freiburg sind Bollwerke dagegen.»

Fiff-Präsident François Nordmann freute sich denn auch, dem Publikum dieses Jahr ein «besonders reichhaltiges und vielfältiges Programm» in Aussicht zu stellen – Filme, welche die gefährdeten Werte von Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Offenheit verteidigten.

Dass Freiburg für eine solche Mission besonders geeignet sei, sagte Vize-Syndique Antoinette de Weck in ihrer Ansprache: «Die Stadt Freiburg befindet sich zwischen zwei Kulturen und ist es darum gewohnt, offen zu sein und Gräben in Brücken zu verwandeln.»

Weiterer Artikel zum Fiff unter:
http://freiburger-nachrichten.ch/grossfreiburg/ein-film-ist-ein-film-ist…

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