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Bootsunfall mit fast fatalen Folgen

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Um 19.30 Uhr hatten die zwei erwachsenen Personen, begleitet von zwei Kindern, den Hafen von Cheyres verlassen, um mit einem kleinen Motorboot in Richtung ­Estavayer-le-Lac zu steuern. Bei Einbruch der Dunkelheit waren sie aber noch nicht zurückgekehrt. Ihr Boot war im sumpfigen Gewässer am Ufer von Cheyres gekentert, wie die Polizei mitteilt.

Der 32-jähriger Mann in Begleitung der beiden Kinder von acht und neun Jahren konnte das Ufer mit eigenen Kräften erreichen. Nachdem sie sich durch das Sumpfgebiet gekämpft hatten, konnten sie um 21.45 Uhr Alarm schlagen. Der zweite, ein 51-jähriger Mann, musste leblos am Ufer zurückgelassen werden. Die Kantonspolizei zog sofort in Zusammenarbeit mit der Rettungsgesellschaft von Estavayer-le-Lac und der Rega ein umfangreiches Suchdispositiv auf. Der Verunfallte konnte dann in der Nähe des gekenterten Bootes bei Bewusstsein aufgefunden werden.

Nicht in Lebensgefahr

Laut Polizei wurden die vier Opfer durch die Ambulanzfahrer an Ort betreut. Der erste Mann und die zwei Kinder wurden nicht verletzt. Der zweite Mann litt an hohem Fieber und wurde ins Spital von Payerne gebracht. Er ist aber ausser Lebensgefahr. Das gekenterte Boot wurde von der Seepolizei abgeschleppt.

az

 

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