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Bösingen erkämpfte sich ein Remis

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Das heimstarke Châtel-St-Denis mit dem überragenden 40-jährigen togolesischen Alt-Internationalen Dodzi Dogbe dominierte die Startphase dieser engagierten und hart umkämpften Aufstiegspartie klar. Erst nach zehn Minuten hatten sich die Bösinger von den überfallartigen Angriffen der Vivisbacher erholt und konnten das Geschehen ausgleichen. Ihre erste grosse Chance hatten die Gäste in der 11. Minute, als sich Captain Thomas Klaus am rechten Flügel durchtankte und sein Abschluss von Goalie Pierre Raimondo mit einem wachen Reflex in Corner abgelenkt wurde. Wenig später landete ein Schuss von Dominik Ledermann weit neben dem Tor. Dann hatte der Platzklub eine erste echte Chance, als Dogbe eine Freistossflanke mit dem Kopf nur knapp verfehlte. Châtel spielte weiter sehr schnell und gewann die meisten Laufduelle. Die nächste gute Möglichkeit hatten die Platzherren durch Kevin Braichert, Aussenverteidiger Mike Ledermann konnte seinen Schuss jedoch entschärfen. Und weitere Möglichkeiten machte der stark spielende Torhüter Lukas Bucheli unschädlich. Aber auch Châtel-Torhüter Raimondo zeigte starke Paraden. In der 41. Minute war er gegen den Heber von Mike Ledermann aus gut 20 Metern allerdings machtlos, so dass Bösingen die eher unverdiente Pausenführung bejubeln konnte.

Die vorübergehende Wende

Kaum war die zweite Halbzeit eröffnet, zirkelte Marceau Rapsode einen Freistoss aus gut 25 Metern über den zu weit vorne stehenden Torhüter Bucheli zum 1:1-Ausgleich ins Tor. Nun kam Greg Ohrel, der Neffe des Alt-International Christophe Ohrel ins Spiel, und erzeugte zusätzlichen Druck. Zudem war klar ersichtlich, dass bei Châtel gleich sieben Spieler im Einsatz waren, die bereits beim Erstligisten FC  Vevey Erfahrung gesammelt hatten. So war es nicht erstaunlich, dass Dogbe in der 71.  Minute aus einem Gedränge vor dem Tor von Bucheli das 2:1 markierte. Nur vier Minuten später hatte Bucheli Glück, dass nicht das 3:1 fiel. Der Torhüter verlor weit ausserhalb des Sechzehners den Ball an Karim Dafir, dieser traf aber nur den Pfosten.

Bösingens Aufbäumen

Die Bösinger hatten nun nichts mehr zu verlieren und warfen alles nach vorne. In der 79. Minute setzte sich Rico Baeris­wyl am rechten Flügel energisch durch und schoss den nicht erwarteten 2:2-Ausgleich. In den dramatischen Schlussminuten hatte Fabio Burri gar noch das 2:3 auf dem Fuss, schoss aber aus 20 Metern knapp darüber. Hätte Bösingen während der ganzen Partie so gespielt wie in der letzten Viertelstunde, dann wäre die Partie wohl anders ausgegangen.

Insgesamt war Trainer Nick Calvetti dennoch stolz auf sein Team: «Wir konnten viele Zweikämpfe gewinnen, und ein Remis auf diesem grossen Platz gegen diesen Gegner darf sich sehen lassen.» Man habe sich gut auf dieses Spiel vorbereitet und hoffe, jetzt auch noch die letzten beiden Spiele gegen Seisa 08 und La Roche/Pont-la-Ville zu gewinnen. «Der Aufstieg hat aber nicht erste Priorität. Es würde für uns keine Welt zusammenstürzen, wenn wir den Aufstieg verpassen sollten.»

Telegramm

Châtel-St-Denis – Bösingen 2:2 (0:1)

250 Zuschauer. – SR: Di Cicco. Tore: 41. Mike Ledermann 0:1. 47.  Rapsode 1:1. 71. Dogbe 2:1. 79.  Baeriswyl 2:2.

FC Châtel-St-Denis: Pierre Raimondo; Schopfer, Saudan, Gadiago, Michel: Dogbe, Dafic, Ferreira, Ukic; Rapsode, Braichet. – Weiter spielten: Kabongi, Ohrel, Meyer, Gerard, Ponchon, Charrière, Fabian Raimondo.

FC Bösingen: Lukas Bucheli; Griot, Hagen, Michael Bucheli, Mike Ledermann; Burri, Odza, Häring, Klaus; Dominik Ledermann, Bächler. – Weiter spielten: Tschannen, Stettler, Müller, Jungo, Baeriswyl, Baumann, Reinhardt.

Bemerkung: 75. Pfostenschuss Dafir.

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