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Bösingen mit Schlachtenglück

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Bösingen startete am Sonntagnachmittag besser in dieses für beide Mannschaften sehr wichtige Spiel. Bereits nach drei Minuten besass Meier eine gute Abschlussmöglichkeit, setzte den Ball aber neben das Tor. Nach einer Viertelstunde besassen die Gäste durch Thomi und Gasser nochmals gute Möglichkeiten, ohne aber zu reüssieren.

Danach übernahmen die Stadtfreiburger immer mehr das Spieldiktat. Und die Chancen liessen denn auch nicht lange auf sich warten. In der 21. Minute jubelten die Einheimischen bereits, nachdem zuerst Hüter Glauser nach einem Tohuwabohu vor seinem Tor nur nach vorne abwehren und Centrals Mbiaye nochmals abziehen konnte. Sein Schuss wurde aber von einem Bösinger Verteidiger auf der Linie noch abgefangen. Centrals vehemente Proteste, dass diese Abwehr mit dem Arm geschehen sei, fruchteten beim Unparteiischen nicht.

Noch ein Bösinger Elfmeter

Weiterhin blieb Central spielbestimmend, ohne allerdings zusätzliche gute Abschlussmöglichkeiten zu kreieren. Als kurz vor dem Pausentee plötzlich Meier vom Central-Goalie von den Beinen geholt wurde, kamen die Gäste wie aus dem Nichts durch den verwandelten Penalty von Klaus zur Führung.

Central musste nun in der zweiten Halbzeit noch stärker die Offensive forcieren. Nach zehn Minuten scheiterten aber Marolho Rodrigues und Qlirim Iseni knapp. Bösingen seinerseits versuchte, mit schnellen Pässen die anfällige Stadtfreiburger Abwehr zu düpieren. Tatsächlich waren sie in der 59. Minute damit erfolgreich, als erneut Meier losziehen konnte. Und abermals wurde er vom unglücklich agierenden Pinho Silva von den Beinen geholt. Diesmal verwandelte Thomi den fälligen Penalty.

«Glück auf unsere Seite gezwungen»

 Bösingen fühlte sich mit dem 2:0-Vorsprung nun schon etwas zu sicher–prompt vermochten die Gastgeber kurz danach mit dem Anschlusstreffer neuen Mut zu tanken. Nun wurde die letzte halbe Stunde zum wahren Abnützungskampf, bei dem die Spieler gegen Ende sichtlich am Ende ihrer Kräfte waren. Bösingen brachte den etwas glücklichen Sieg aber über die Runden, weil sich Central im Abschluss zum Teil kompliziert und ballverliebt anstellte.

Yves Bussard, Trainer der unterlegenen Stadtfreiburger, war nach der Partie die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. «Dass uns der Schiedsrichter den Penalty nach klarem Handspiel nicht gegeben hat, war schlussendlich leider matchentscheidend. In einer solch wichtigen Partie, wo alle Spieler am Limit laufen, kommt dem Führungstreffer enorme Bedeutung zu. Bösingen war die erwartet physisch starke Mannschaft und hat seine wenigen Möglichkeiten resolut ausgenützt. Uns fehlten dann auch die Alternativen auf der Bank, um reagieren zu können.»

Bussards Gegenüber Alain Baumann hatte dagegen allen Grund zur Freude. «Wir haben zwar gut begonnen, verloren dann aber völlig den Faden. So gesehen war der Treffer kurz vor der Pause natürlich sehr glücklich. Insgesamt haben wir aber mit grossem Einsatz das Glück auf unsere Seite gezwungen. Ob unsere Abwehr auf der Torlinie ein Handspiel war, kann ich von meinem Standpunkt aus nicht beurteilen. Wenn es eines war, dann hatten wir natürlich grosses Glück. Am Schluss war es ein harter Abnützungskampf. Durch das stetige Pressing des Gegners waren wir ständig gefordert–etwas, was wir aus der Meisterschaft kaum kennen. Dieses Jahr scheinen wir aber das Glück zu haben, das uns im letzten Jahr fehlte.»

Telegramm

Central – Bösingen 1:2 (0:1)

Motta.–180 Zuschauer.–SR: L. Berchier.Tore:44. Klaus 0:1 (Penalty). 59. Thomi 0:2 (Penalty). 61. Marolho Rodrigues 1:2.

FC Central:Pinho Silva; Bulay, Cancela Romerro; Amaral Moreira, G. Mbiya (30. P. Mbiya; 35. Tambu Ngonde); Rodrigues Marolho (85. Dias Pereira), Marolho Rodrigues; J. Miere, N. Miere; De Bastos Pinho, Rexhaj (85. Iseni).

FC Bösingen:Glauser; Iseli, Meuwly, Gasser, Sejdini; Jungo (42. Baeriswyl; 92. Wyser), Burri, Gutknecht, Klaus (83. Stettler); Meier (Baechler), Thomi (67. Baumann).

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