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Bösinger legen einen Reglemente-Marathon hin

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«Der Gemeinderat hat beschlossen, hier ein wenig vorwärtszumachen», erklärte Syndic Louis Casali den 89 anwesenden Bösinger Stimmbürgerinnen und -bürgern, als er ihnen die Traktandenliste der Gemeindeversammlung vom Montagabend präsentierte. Der Syndic wies damit zu Beginn des Anlasses im Saal des Restaurants Drei Eidgenossen auf die vier Punkte hin, bei denen die Versammlung über eine Revision bestehender Reglemente befinden sollte. Alle wurden von der Gemeindeversammlung ohne grössere Diskussionen gutgeheissen.

Die hohe Zahl der Überarbeitungen habe unter anderem mit gesetzlichen Vorgaben des Kantons zu tun, erklärte Gemeinderat Michel Aebischer den Anwesenden beim Reglement über die Verwaltungsgebühren und die Ersatzabgaben im Raumplanungs- und Bauwesen.

«Unsere Gestaltungsfreiheit bei der Überarbeitung dieser Reglemente ist relativ eingeschränkt», sagte Syndic Casali nach der Verabschiedung des Reglements über Hundehaltung und Hundesteuer, bei dem mehrere Bürger zu Abänderungen Nachfragen gestellt hatten. «Der Kanton sagt uns mit Musterreglementen recht klar, wie wir uns hier zu verhalten haben.»

Ja zum Feuerwehrreglement

Einstimmig verabschiedeten die Bösinger das neue Feuerwehrreglement, das der Gemeinderat aufgrund der neuen interkommunalen Zusammenarbeit von acht Sensler Gemeinden zur Feuerwehr Sense-Nord ausgearbeitet hatte. Auch das Reglement über die Schulzahnpflege und die Statuten des neuen Gemeindeverbands Berufsbeistandschaft und Sozialdienst Sense-Unterland wurden ohne Gegenstimmen angenommen.

Diskussionslos genehmigten die Bösingerinnen und Bösinger zudem einen Projektkredit von 850 000 Franken zur Sanierung der Westfassade des Schulhauses, der auch den Ersatz der dortigen Leichtmetallkonstruktion und eine Erneuerung der Bibliothek vorsieht. «Der Zustand des Schulhauses ist gut. Aber es besteht Handlungsbedarf», sagte Gemeinderat Dominik Zbinden. Seit längerer Zeit dringe an dieser Stelle Wasser ins Gebäude ein, was zu Schäden führe. «Die Ursache dafür konnten wir bis heute nicht lokalisieren.» Die Bibliothek selbst solle mit dem Vorhaben wieder zeitgemäss eingerichtet werden.

Finanzen im Lot

Aufgrund der eidgenössischen und kantonalen Steuerreformen ist in Bösingen ab kommendem Jahr mit Mindereinnahmen von 318 000 Franken zu rechnen. Diese würden aber durch den Basis- und Härtefallausgleich für die Gemeinde vergleichsweise gut abgefedert, erklärte Gemeinderat Peter Portmann. «Wir müssen deshalb rund 66 000 Franken davon selbst verkraften.» Der genehmigte Bösinger Voranschlag sieht bei einem Ertrag von 13,2 Millionen und einem Aufwand von 13,4 Millionen Franken ein Defizit von rund 220 000 Franken vor.

Baustelle

Der Gemeinderat gesteht Fehler ein

«Es ist kein Ruhmesblatt, was wir da gemacht haben», gestand der Bösinger Syndic Louis Casali an der Gemeindeversammlung einem Bürger, der sich nach der Baustelle am Lerchenweg erkundigte. Der Bürger störte sich daran, dass hier nun seit der abgeschlossenen Sanierung der Kanalisation und der Erneuerung einer Trinkwasserleitung in diesem Jahr nichts mehr geschehen sei. «Wir hatten das Sanierungsprojekt gestartet, ohne daran zu denken, was auf der Strasse passiert», räumte der zuständige Gemeinderat Martin Baeriswyl ein. «Als wir uns dann dort für einen Gehweg entschieden hatten, kamen mit dessen Planungsgenehmigungsverfahren Einsprachen auf uns zu.» Das habe das ganze Projekt verzögert. «Aber jetzt sind wir auf gutem Weg.» Bis Weihnachten stehe die Tragschicht, dann folge der Feinbelag der Strasse.

ma

 

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