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Botschafter und Würdenträger

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Botschafter und Würdenträger

Dreikönigsfeier des Freiburger Grenadierkontingentes in Grangeneuve

Traditionsgemäss hat die offizielle Ehrenwache der obersten Behörden des Kantons Freiburg zahlreiche Gäste zum «Dreikönigs-Apero» eingeladen. Nebst einem «italienisch-freiburgischen Buffet» konnten sie sieben Ansprachen geniessen.

Adjudant Pierre Dessibourg leitete mit Brillanz und redegewandt durch den Anlass des Ehrenkontingents der Freiburger Grenadiere. Roland Schmutz, Jean-Paul Bächler und Camille Roulin wurden per Los aus den über 300 Anwesenden als die drei Könige des Abends auserwählt. Sie durften aus den Händen des Kommandanten François Raemy ein Präsent entgegennehmen.

Reise nach Lourdes geplant

Mit den poetischen Worten «Moitié-moitié, c’est mon pays» von François Duc wollte der Kommandant François Raemy nicht provokativ oder moralisierend auftreten, sondern die sittlichen Werte aufzeigen, erklärte er. In seinen Worten blickte er auf zahlreiche Anlässe und auf die Teilnahme an den 500-Jahr-Feierlichkeiten der Schweizergarde zurück. Vorausschauend erwähnte er die 850-Jahr-Feier der Stadt Freiburg in diesem Jahr sowie die Reise nach Lourdes im Jahr 2008. Er wünschte, dass die Grenadiere nicht «moitié-moitié», sondern von ganzem Herzen mit dabei sein werden. Als frischgebackener Grossratspräsident, wie sich Jacques Morand selber bezeichnete, brachte er seine hohe Wertschätzung gegenüber dem «noblen Grenadierkontingent» zum Ausdruck.

Wahre Botschafter des Kantons

Staatsratspräsidentin Isabelle Chassot richtete zuerst das Wort und den Dank an die Familien und Angehörigen der Grenadiere für den starken Schulterschluss, den häufigen Verzicht und die Rücksichtnahme. Sie würdigte nebst der Geschichte und der Tradition seit der Gründung im Jahr 1804, insbesondere die Momente des Einmarsches vom 6. Mai 2006 auf dem Petersplatz in Rom. Dort habe das Freiburger Grenadierkorps andere Armeekorps in den Schatten gestellt und ihre Devise – Ehre und Treue – als wahre Botschafter des Kantons und Würdenträger bestätigen können. Der vollzählig anwesende Staatsrat und die Staatskanzlerin wurden zur Erinnerung an das Jubiläumsjahr mit einem speziellen Schal beschenkt.Mit dem Dank für die Beiträge an den kirchlichen Festtagen wollte Bischof Bernard Genoud nicht nur zu den Sternen sprechen. Dabei erinnerte er sich an die Mondbegehung im Jahr 1969 und schilderte die Welt aus der Sicht der Sterne. Genoud gab der Hoffnung Ausdruck, die Welt nicht nur als den kleinen blauen Planeten von weitem zu betrachten, sondern wieder in Frieden, Toleranz und Respekt zu leben.Pierre-Alain Clément, Ammann der Stadt Freiburg, zeigte einige Gemeinsamkeiten der Traditionen und Werte auf, die sie reichlich an den Gedenkfeiern der Stadt wieder werden aufleben lassen können. Als ehemaliges Aktivmitglied stellte der Kommandant der Logistikbrigade 1, Brigadier Daniel Roubaty, fest, dass es keinen Vergleich zum Auftrag der Armee XXI gebe. Die Schweiz habe keine Bedrohung mehr an den Grenzen – jedoch Bedrohungen ohne Grenzen und mit vielen Gesichtern, die nicht nur ziviler oder militärischer Natur sind, sondern von beiden. Er verwies auch auf die extremen Ausrichtungen und politischen Haltungen, welche weitere Gefahren bergen.Die Worte des Generalvikars Rémy Berchier schlossen passend den Kreis der Ansprachen: «Die Sterne der drei Weisen sprechen und den Weg weisen zu lassen.» Neun Musikanten der «Concordia Freiburg» waren für die musikalische Umrahmung besorgt.abt

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