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Bouhessa schiesst goldenes Tor

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FC Freiburg setzt sich knapp gegen zweitplatziertes Wohlen durch

Für den FC Freiburg ging es in diesem Spiel um sehr viel. Denn bei einer Niederlage hätte man wohl die Ambitionen auf den zweiten Tabellenrang endgültig begraben müssen. Nun konnte man jedoch bis auf drei Punkte zum gestrigen Gegner aufschliessen. Damit sind die Schwarzweissen wieder voll im Rennen um den zweiten Aufstiegsrundenplatz.

Wohlens Abwehrriegel mit Erfolg

Von Beginn weg war die Taktik der Gäste klar: Mit einer massierten Abwehr unter der Regie von Spielertrainer Martin Rueda versuchte man, den Freiburger Angreifern die Räume eng zu machen. Tatsächlich biss sich der Gastgeber an der gut postierten Aargauer Hintermannschaft förmlich die Zähne aus. Es war im Gegenteil Wohlen, das in der ersten Halbzeit nach Kontern die besseren Abschlussmöglichkeiten besass. Doch die Schüsse von Romano (9.) und Jovanovic (27.) wurden von Hüter Dumont sicher pariert. Freiburg brauchte über vierzig Minuten, um erstmals wirklich einen erwähnenswerten Abschluss zu bewerkstelligen. Danzis Schuss aus 20 Metern geriet aber zu einem zu schwachen Roller.

Bei Freiburg wollte nichts so richtig zusammenpassen. Man kombinierte sich zwar regelmässig bis in den gegnerischen Strafraum, aber da war endgültig Endstation. Kam dazu, dass die weiten, hohen Pässe nach vorne selten bei den eigenen Mitspielern landeten. So war der Platzklub zwar zumeist tonangebend und in Ballbesitz, ohne jedoch je wirklich gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen.

Freiburg im Angriff entschlossener

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild zusehends. Bereits nach nur wenigen Minuten legte Bouhessa auf Captain Descloux zurück, dessen Schuss flog aber knapp über das Tor. Nur wenig später der viel umjubelte Führungs- und schliesslich auch Siegestreffer: Rusca setzte Bouhessa steil ein, dieser fakelte nicht lange und spitzelte den Ball lässig am machtlosen Wohlen-Hüter Hubeli vorbei in die entfernte Torecke. Dieser Treffer tat dem Spiel nur gut, denn nun war auch Wohlen gezwungen, sein Defensivspiel aufzugeben. Die Reaktion der Aargauer fiel jedoch recht zahm aus. Spielerisch mochte das Rueda-Team kaum höheren Ansprüchen zu genügen. Freiburg seinerseits hatte noch mehrere Möglichkeiten, mit dem 2:0 alles klarzumachen. Doch leider wusste man erneut viele gute Chancen nicht zu nützen. Sowohl Mollards Schuss aus spitzem Winkel (61.) als auch Joël Descloux’ Schuss flogen knapp neben dem gegnerischen Tor durch.

In den Schlussminuten kamen die Gäste nochmals etwas auf. Doch auch sie verrieten im Abschluss einige Schwächen. Zudem stand die Freiburger Abwehr gut und hatte die gegnerischen Stürmer klar im Griff. Grosse Erleichterung herrschte im Lager der Freiburger denn auch nach dem Spiel.

Afrikaner wohl gegen Biel dabei

Trotz des Sieges von gestern wartet man in Freiburg sehnlichst auf die Qualifikation des Nigerianers Abdou Manzo Isaaka. Dabei gab es in der vergangenen Woche allerdings erneut unerwartete Schwierigkeiten. Der Afrikaner hatte nämlich nach seinem Einsatz in Nantes vorerst beim 1.-Ligisten Meyrin unterschrieben. Da er dort jedoch keine Arbeitsbewilligung erhielt, wollte er wieder in seine Heimat zurückgehen. Daraufhin interessierte sich der FC Luzern für den jungen Spieler aus dem schwarzen Kontinent. Als jedoch Meyrin erfuhr, dass offenbar der FCF nun den Afrikaner unter Vertrag nehmen will, legte der Klub sein Veto ein. Laut dem Präsidenten des FC Freiburg, Heribert Brülhart, konnte er die Angelegenheit inzwischen mit den Genfern regeln. Noch muss aber in Freiburg eine Arbeitsbewilligung beschafft werden. Brülhart ist aber zuversichtlich, dass diese Probleme in dieser Woche endgültig behoben werden können. Damit wäre der offensive Hoffnungsträger der Pinguine am nächsten Wochenende gegen Biel spielberechtigt.

Stimme des Trainers

(FCF): «Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel werden würde. Wohlen war hierher gekommen, um ein torloses Unentschieden zu holen. Lange Zeit ging diese Taktik auf. Ich habe meinen Spielern aber in der Pause gesagt, sie sollten weiterhin insistieren. In der zweiten Halbzeit waren wir denn auch klar besser und kamen so auch vermehrt zu Torchancen. Schade, konnten wir das 2:0 nicht schiessen. Das hätte uns Sicherheit gegeben. Aber wichtig ist der Sieg und den haben wir sicherlich verdient.»

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