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Boxkampf, Doping und Beauty

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Dicht an dicht standen zahlreiche kleine und grosse Fastnächtler gestern Nachmittag Spalier in den Gassen des Murtner Stedtli. Ungeduldig erwarteten sie bei strahlendem Sonnenschein den Start des grossen Umzugs kurz nach 15  Uhr. Den teilnehmenden Cliquen und Guggen mangelte es nicht an Themen aus Murten und Umgebung für ihre kreativ gestalteten Wagen.

«Aus dem Körper, für den Körper»: Anhand dieser Leitidee entwickelte die Göggimöffezunft «eine gesunde und ökologisch saubere Lösung» für das Abwasser in der Region. Anstatt das gereinigte Abwasser in den Murtensee oder nach Biel zu pumpen, wandelte die Zunft die Fäkalien um zu Beauty- und Wellnessprodukten. Ausgerüstet mit braun gefärbten Klobürsten oder verkleidet als Toilettenpapierrolle präsentierten die Zünftler eine Masc-ARA und ein Oil of Gaga. Eine Wohltat für Körper und Geist soll das Klärschlammbad sein.

Muntere Mäuse

Einen erbitterten Boxkampf lieferten sich die Kandidaten für den Gemeinderat von Greng, verkörpert durch die Loubeschränzer. Der «Loubebieter» hielt mit seiner TV-Kamera jeden Kinnhaken fest, während die anderen Kandidaten gemächlich ihre Runden auf dem Kandidatenkarussell drehten. Das alles geschah unter den wachsamen Augen eines alt­ehr­wür­digen Richters, der mit einem übergrossen Richterhammer Entscheide zu den zahlreichen Beschwerden in Greng fällte. Die Loubeschränzer griffen auch die Parkplatz-Beschwerde mit ihren selbst gebastelten Autos auf – eines davon verziert mit Blümchen und der Aufschrift «Peace».

Sportlich war die Zunft vo de Schlossmüüs unterwegs. Ihre Velofahrer hatten die Zielankunft der Tour de Suisse im Stedtli, die im Sommer ansteht, klar vor Augen. Doch geschlossene Bahnschranken sorgten immer wieder dafür, dass sie den Anschluss an das Hauptfeld verloren. Ein Velofahrer musste in der zweiten Runde durch die Rathausgasse gar aufgeben, da ihm ein Pedal abgebrochen war. Sehr munter trieben die Schlossmäuse zwei grosse Laufräder an, die ein Velo bildeten. Zeigten sie Ermüdungserscheinungen, war sofort ein Arzt namens Fuentes zur Stelle, der ihnen mit einer Spritze zu neuer Energie verhalf.

Minnie und Micky Maus zogen am Fastnachtsumzug viele Kinderblicke auf sich. Begleitet wurden die Comic-Figuren von Schneewittchen und den sieben Zwergen sowie Belle und dem Prinzen aus «Die Schöne und das Biest». So feierten die Gässli­guuger Mickys 90. Geburtstag.

Die Glögglifrösche unterstützen das neue Abfallkonzept an der Fastnacht und kehrten eifrig – aber erfolglos – das in Unmengen vorhandene Konfetti zusammen. Die Rüebeloch-Clique verabschiedete mit lauter Partymusik und in kurzen Hosen das Festival Wake’n’Jam, das nach 14  Ausgaben eingestellt worden war.

Füdlibürger wurde dieses Jahr Gilles Montani, Betreiber des Restaurants Freiburgerfalle und des Hotel & Pub Adler. Er war in der falschen Richtung durch das Berntor gefahren und prompt von der Polizei erwischt worden. Als dann auch noch der Alkoholtest positiv ausfiel, musste er sich von seinem Führerausweis verabschieden.

Viele Besucher – trotz Konkurrenz

Die Fastnachtsgesellschaft Mur­ten (FGM) zog gestern eine sehr positive Bilanz vom Umzug durchs Stedtli. «Die Wagen waren bombastisch, die Stimmung sensationell und das Wetter perfekt», sagte Martin Zbinden auf Anfrage. Er schätzte die Besucherzahlen gleich hoch ein wie im Vorjahr – obwohl die Murtner Fastnacht an diesem Wochenende mit anderen Fasnachten konkurrierte.

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