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Brautschau kann auch zur Last werden

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Brautschau kann auch zur Last werden

Trachtengruppe Düdingen bot abwechslungsreiche Unterhaltung

Längst hat sichs herumgesprochen, dass der Unterhaltungsabend der Trachtengruppe Düdingen nicht nur Folklore auf hohem Niveau bietet, sondern auch gespickt ist mit Theatereinlagen. Diesmal musste das Publikum bei der Brautschau des Bauern Alfons «mitleiden».

Von ARTHUR ZURKINDEN

Am diesjährigen Unterhaltungsabend im Podium war aber nicht alles gleich wie sonst. So wurde das Publikum erstmals von Marius Jeckelmann begrüsst, dem neuen Präsidenten. Der 41-Jährige, der schon mit 12 Jahren dem Verein beitrat und seit 18 Jahren im Vorstand als Vizetanzleiter und als Anlass-Verantwortlicher mitwirkt, hat im vergangenen Dezember die Nachfolge von Brigitte Roggo angetreten.

Brigitte Roggo Ehrenpräsidentin

Brigitte Roggo wurde am Samstag mit einer Kuhglocke als Geschenk für ihren unermüdlichen Einsatz überrascht. Tanzleiter Albert Julmy würdigte die Verdienste der neuen Ehrenpräsidentin, welche das Zepter vor 17 Jahren von Paul Zbinden übernommen hatte und den Verein, der heute weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, kompetent weiterführte.

Eine Ehrung gab es auch für die vier Alphornbläser Alois Gilli, Gilbert Kolly, Hugo Cattilaz und Alfons Zurkinden. Sie traten vor 25 Jahren erstmals am Trachtenabend Düdingen auf und blieben diesem Anlass bis heute treu. Sie revanchierten sich für die schönen Worte mit der Uraufführung «Vom Rüttihubel», komponiert von Gilbert Kolly, und ernteten dafür grossen Applaus.

Im Mittelpunkt des Abends stand natürlich die Tranzgruppe, die wie gewohnt zu begeistern wusste. Aber auch der Trachtenchor unter der Leitung von Marius Hayoz, die Kindertanzgruppe, die Fahnenschwinger, Alois Gilli mit seinem Büchel und die Tanzkapelle trugen mit ihren Auftritten zum gelungenen Abend bei.

Tradition haben aber auch schon die Theatereinlagen zwischen den Folkloredarbietungen. Sie beweisen jeweils, dass die Trachtengruppe mit ihren rund 90 Aktivmitgliedern sehr talentierte Theaterleute in ihren Reihen hat. Wie gewohnt liefert Edi Kolly die Idee zum roten Faden. Für die Umsetzung sind dann Rita Riedo und Myriam Sturny verantwortlich.

«Darum prüfe,
wer sich ewig bindet . . . »

Rita Riedo schlüpfte sogleich selber in eine Hauptrolle. Als «Tüpfi» Priska vom Niederdorf musste das verwöhnte Fräulein jedoch bald einmal einsehen, dass sie im Hause des jungen Bauern Alfons (Guido Zbinden) fehl am Platze war. Zuvor war schon die gesundheitsbewusste Moni (Bernadette Lehmann) am Vorhaben gescheitert, sich als Braut zu empfehlen. Die Idee von Schreiner Linus (Paul Sturny), die richtige Frau mittels Zeitungsannonce zu finden, erwies sich als unglücklich. Berthi (Eliane Piller) und die Magd Mélanie (Ursula Hayoz) verstanden es aber auch, den Bewerberinnen das Leben schwer zu machen. Und so kam es, wie es kommen musste, ganz nach dem Motto «Warum denn in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah»: Mélanie erwies sich doch als die Richtige. Dass beim ersten Sprung ins Ehebett dieses gleich zusammenkrachte, überraschte den gewohnten Besucher weiter nicht, denn der Düdinger Trachtenabend endet traditionsgemäss mit einem Knaller und einem Riesengelächter des Publikums.

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