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Brautvater im Banne von Charlestongirl

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Brautvater im Banne von Charlestongirl

Die Theatergruppe St. Silvester spielt die Komödie «Ù das am Hochzitmorge»

Happyend mit Verzögerung. Sandra Schwaller muss sich gedulden, bis sie ihrem Geliebten endlich das Ja-Wort geben kann. Der Brautvater ist durch die Hochzeit seiner Tochter total überfordert und leidet an Halluzinationen.

Von ANTON JUNGO

Die Theatergruppe St. Silvester feiert am Samstag Premiere mit der Komödie «Ù das am Hochzitmorge». Das Stück stammt von Ray Cooney, einem der erfolgreichsten englischen Komödienautoren. Selber Schauspieler und Regisseur, versteht er es, die Handlung seiner Lustspiele und Farcen von einer komischen Situation in die nächste zu steigern.

Wie Beat Vogelsang, der zusammen mit Roland Vonlanthen Regie führt, erklärt, war die Stückwahl anfangs November klar und die Rollen verteilt. Es sei ihm wichtig, die Rollen gerecht zu verteilen, erklärt er. Jede und jeder seiner Schauspielerinnen und
-spieler sei nämlich in der Lage, eine Hauptrolle zu übernehmen. «Es geht in der Gruppe sehr demokratisch zu. Es besteht Mitspracherecht, jeder leistet Regiearbeit und gestaltet seine Rolle mit», führt er aus. Alle Mitspieler haben ihre Rolle auch selbst in Mundart übertragen.

Nervöse Stimmung
bei Familie Schwaller

Die Handlung spielt in der guten Stube der Familie Schwaller, wo Anita Schwaller (Anita Zurbuchen) ihre Tochter Sandra (Bettina Zosso) für den Gang zur Kirche bereit macht und ihr auch gewisse Geheimnisse entlockt . . . Die ersten Gäste treffen ein, um die Braut zur Kirche zu begleiten: Beat Klein (Dominik Buchs), Geschäftspartner des Brautvaters, und die von Fellenbergs (Sonja Vonlanthen und Roland
Vonlanthen), die Grosseltern der Braut.

Nur der Brautvater Manfred Schwaller (Fabian Kolly) lässt auf sich warten. Und als er endlich eintrifft, denkt er erst gar nicht daran, sich für das Hochzeitsfest bereitzumachen. Er will dem Geschäftspartner unbedingt seine neueste BH-Kollektion vorstellen, bei welcher er auf die Mode der Zwanzigerjahre zurückgegriffen hat. In seiner Aufregung schlägt er mit dem Kopf gegen die Tür und leidet fortan unter Halluzinationen: Es erscheint ihm das Charlestongirl Polly (Erika Fasel). Polly ist natürlich nur für ihn sichtbar und die Wohnung der Familie Schwaller verwandelt sich langsam in ein Irrenhaus. Diesen Eindruck jedenfalls hat der völlig verzweifelte Vater des Bräutigams, John Stritt (Erich Kaeser), der bei Schwallers nachschauen will, wo die Hochzeitsgesellschaft bleibt. Zum Happyend kommt es trotzdem – wenn auch mit Verzögerungen.

Gewiefte Schauspieltruppe

Das turbulente Geschehen im Stück «Ù das am Hochzitsmorge» verlangt von den Schauspielern viel Konzentration und Beweglichkeit. Nie wissen sie, wann die imaginäre Polly auftritt, und sich das Verhalten von Manfred Schwaller blitzartig ändert. Beat Vogelsang kann sich aber auf seine gewiefte Truppe verlassen. Mit einer Ausnahme standen alle Schauspieler schon einmal auf der Bühne.

Und die Theatergruppe weiss sich auch in Notsituationen zu helfen. Im vergangenen Dezember war Sonja Vonlanthen zur Präsidentin gewählt worden. Sie trat die Nachfolge von Helmar Kolly an, der den Verein während rund fünf Jahren präsidiert hatte. Als erste Amtshandlung musste die Präsidentin nun eine der Hauptrollen übernehmen, weil die dafür vorgesehene Darstellerin ausfiel.

Die Aufführungen finden in der Turnhalle St. Silvester statt. Da die Turnhalle den Theaterleuten nur für kurze Zeit zur Verfügung steht, konzentrieren sich die acht Aufführungen auf die Zeit vom 12. bis zum 20. März. (Für die Aufführungsdaten und Zeiten beachte man den Inserateteil.)

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