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Briefträger teilen ihre Touren neu ein

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

Die Briefträgerinnen und Briefträger müssen flexibler werden: Das ist das Ziel der Post. Seit einem Jahr läuft schweizweit eine Optimierung der Strukturen, die nun auch im Kanton Freiburg ankommt: In den nächsten Wochen werden viele Pöstler in und um Freiburg einen neuen Arbeitsort erhalten und auf neue Touren gehen. Denn künftig werden achtzig statt wie heute 35 Zustelltouren in der Hauptpost Freiburg vorbereitet. «Seit das Verteilzentrum in Freiburg nicht mehr besteht, haben wir dort Platz, den wir nun nutzen», sagt Post-Sprecherin Natalie Salamin.

Die Pöstler arbeiten damit künftig in Freiburg statt in ihrer angestammten Gemeinde. Und sie werden nicht mehr ihre gewohnten Touren fahren: Auch diese werden «etwas anders» organisiert, wie Salamin sagt. Das heisst, dass einige Haushalte früher als heute die Post im Briefkasten haben werden, andere später – und dass verschiedene Briefträger sich die Touren teilen. Als interne Regel hat die Post immer noch, dass die Briefe und Pakete bis 12.30 oder spätestens 13 Uhr verteilt sein müssen. «Aber das ist keine gesetzliche Vorgabe», sagt Salamin. So führt die Post bereits Pilotprojekte, bei denen die Briefe erst am Nachmittag ausgetragen werden (siehe auch Seite 20).

Kein Stellenabbau

Eine Veränderung werden auch die Kundinnen und Kunden spüren, die nicht zu Hause sind, wenn der Postmann zweimal klingelt: Konnten sie bisher den eingeschriebenen Brief oder das Paket, das nicht in den Milchkasten passte, noch am selben Nachmittag auf der Poststelle im Dorf abholen, ist das künftig erst am nächsten Tag möglich. Schweizweit will die Post mit dieser Reorganisation die Zahl der Zustellstandorte von 1800 auf 1200 reduzieren. Dadurch können Mieten und Reinigungsarbeiten eingespart werden – laut Salamin macht das in der ganzen Schweiz jährlich fünf Millionen Franken aus. Arbeitsstellen werden keine abgebaut: «Wir wollen unser Personal effizienter und flexibler einsetzen», sagt Salamin. Dies sei auch eine Vorbereitung auf die Marktöffnung, die 2012 oder 2013 komme «Wir möchte Teams formen, deren Mitglieder sich gegenseitig aushelfen.» So könne bei Ferienabsenzen die Aushilfe einfacher geregelt werden.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nun einen neuen Arbeitsort erhalten, hat sich die Post mit den Gewerkschaften auf eine Wegpauschale geeinigt, falls der neue Arbeitsweg länger ist als der alte.

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