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Brünisried erhält Photovoltaikanlage

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«Der Umweltschutz geht auch an Brünisried nicht vorbei», sagte Gemeinderat Alexander Weber an der Gemeindeversammlung von Brünisried vom Freitagabend. Im Rahmen der Ortsplanungsrevision habe sich der Gemeinderat intensiv mit dem Thema Energieplanung auseinandersetzen müssen. «Wir wollen den Umweltschutz aktiv unterstützen – aber nicht um jeden Preis», so Weber. So sei es auch wichtig, dass die Wirtschaftlichkeitsrechnung aufgehe. Eine Massnahme, die beide Kriterien erfülle, sei eine Photovoltaikanlage, die auf dem Dach der Mehrzweckhalle installiert werden soll.

Aktuell bezahle die Gemeinde jährlich rund 7800 Franken an Stromkosten für die Mehrzweckhalle und das Schulhaus. Die vorgesehenen Solarzellen produzierten pro Jahr rund 54 000 Kilowattstunden Strom. «Da Mehrzweckhalle und Schulhaus vor allem tagsüber genutzt werden, können wir etwa ein Drittel des produzierten Stroms selbst brauchen.» Der Rest werde ins Stromnetz eingespeist und von Groupe E vergütet. Nach der Amortisation, die etwa 12,8 Jahre dauere, seien Minderkosten von rund 7000 Franken pro Jahr zu erwarten. Den Kredit von 90 000 Franken, bei dem allfällige Förderbeiträge noch nicht eingerechnet sind, genehmigten die Anwesenden einstimmig.

Ortsplanung beschäftigt weiter

Im Dezember hat Brünisried den revidierten Ortsplan dem kantonalen Bau- und Raumplanungsamt zur Genehmigung unterbreitet. Wie sich gezeigt habe, sei die Ortsplanung in vielen Punkten aufwendiger und komplizierter gewesen, als ursprünglich vorgesehen, sagte Ammann Walter Marti. So habe es seit Beginn der Revision im Jahr 2012 immer wieder Änderungen von Gesetzen und Richtlinien gegeben, welche Anpassungen erforderten. Auch die Auszonungsgespräche seien sehr aufwendig gewesen. «Wir mussten 35 000 Quadratmeter auszonen und wollten den betroffenen Besitzern nicht einfach einen Brief schicken, sondern haben mit jedem einzelnen das Gespräch gesucht.» Einen Aufwand bedeutet hätten auch der geplante, jedoch gescheiterte Baulandtausch mit der Gemeinde Heitenried sowie eine Einsprache gegen den Ortsplan. «Damit alles korrekt ablaufen konnte, mussten wir oft die Hilfe des Ortsplaners sowie eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen», erklärte Marti.

Um bereits entstandene sowie zukünftige Kosten zu decken, beantragte der Gemeinderat einen dritten Nachtragskredit von 50 000 Franken. Damit belaufen sich die gesamten Projektkosten auf 170 000 Franken. «Ich habe grosse Hoffnung, dass dies der letzte Nachtragskredit sein wird, auch wenn die Ortsplanung noch nicht genehmigt ist», so Marti. Die Versammlung stimmte dem Kredit diskus­sionslos zu.

Fassade in marodem Zustand

Einig waren sich die Einwohnerinnen und Einwohner von Brünisried auch bei der Genehmigung des Kredits von 50 000 Franken für die Erneuerung der Fassade des früheren Schulhauses Halta 48. In den letzten 15 Jahren habe die Gemeinde vor allem in die Sanierung der Wohnungen investiert, erklärte Alexander Weber. «Wer sich die Fassade einmal angeschaut hat, weiss aber, dass sie teilweise in sehr marodem Zustand ist. Nun haben wir den Zeitpunkt erreicht, an dem wir reagieren müssen.»

Rechnung

Erfolgreicher Abschluss trotz Rückstellung für Pensionskasse

Die Laufende Rechnung der Gemeinde Brünisried schliesst – nach freien Abschreibungen in der Höhe von knapp 146 700 Franken sowie einer Rückstellung für die Pensionskasse des Staats­personals von 100 000 Franken – bei einem Aufwand von rund 2,76 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 40 544 Franken.

«Erfreuliche Zahlen»

«Betrachten wir die letzten drei Jahre, können wir auf erfreuliche Zahlen zurückblicken», sagte Vizeammann Peter Rotzetter. Dies hänge zum einen damit zusammen, dass die Gemeinde im Jahr 2016 die Steuern erhöht habe. Zum andern gebe es in der Gemeinde seit einigen Jahren eine rege Bautätigkeit, was ebenfalls Mehreinnahmen generiere.

Verschuldung gesunken

So sei die Nettoverschuldung pro Einwohner von 5150 Franken im Jahr 2014 auf 2492 Franken im Jahr 2018 gesunken. «Nun werden wir prüfen, ob eine Senkung des Steuerfusses infrage kommt», versprach Rotzetter. Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt.

rg

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