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Brünisried investiert ins Quartier Oberi Matta

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62 Bürgerinnen und Bürger kamen am Freitagabend an die Gemeindeversammlung nach Brünisried. «Das ist wohl fast Rekord», sagte ein Bürger zum anderen. Das Interesse war gross, weil drei Projekte auf der Traktandenliste standen, die die Bewohner eines ganzen Quartiers direkt betrafen. So muss im Quartier Oberi Matta unter anderem das Trennsystem eingeführt werden. In einer ersten Etappe ist der Neubau einer Meteorwasserleitung an der Bergstrasse und ein zentrales Retentionsbecken vorgesehen. Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf 171 000 Franken. Die zweite Etappe sieht den Neubau einer Sammelleitung in der Oberi Matta Süd mit Kosten von 82 000 Franken vor. Drittens muss die Sanierung der Quartier-Infrastruktur Oberi Matta/Rüdeweidweg an die Hand genommen werden. Dafür hat der Gemeinderat Kosten von 1,34 Millionen Franken veranschlagt. Wie Gemeinderat Peter Rotzetter erklärte, müssen sich die Grundeigentümer des Quartiers anteilsmässig mit 42 Prozent, höchstens aber mit 574 500 Franken, an den Kosten beteiligen. 40 Parzellen mit 51 Wohnungen sind davon betroffen. Ein Bürger fragte, ob aufgrund dieser Ausgaben die Steuern erhöht werden müssten. «Wir haben eine gute Ertragsstruktur und müssen die Steuern deswegen nicht erhöhen», antwortete Rotzetter. Die Versammlung hat die erste und zweite Etappe mit einer Gegenstimme und die dritte Etappe mit zwei Gegenstimmen genehmigt. Etappen eins und zwei sollen bereits im nächsten Jahr ausgeführt werden, die dritte Etappe dann im Jahr 2019.

Zu viel Bauland

Ammann Walter Marti informierte die Bürgerinnen und Bürger zudem über den Zwischenstand der Ortsplanungsrevision, die seit fünf Jahren läuft. Der Gemeinderat sei zurzeit daran, die vom Kanton geforderten Anpassungen zu bearbeiten. Bis auf ein Thema stelle das kein Problem dar, sagte Marti und erklärte, welches dieses Problem sei: «Wir müssen von 64 000 Quadratmetern 28 000 Quadratmeter Bauland auszonen. Das ist sehr viel.» Der Gemeinderat sei da­ran, diese Auszonungen vorzubereiten. Die Besitzer der Auszonungsflächen würden zu Gesprächen eingeladen. Termine für diese Gespräche seien zum Teil schon vereinbart. Das Ziel sei es, die Eingabe beim Kanton auf Mitte 2018 machen zu können.

Walter Marti erklärte auch, dass die ersten Messungen im Hinblick auf die Einführung einer 30er-Zone begonnen hätten. Die Umsetzung werde wohl im Frühling 2019 stattfinden.

Die Bürgerinnen und Bürger haben auch das Feuerwehrreglement, die neuen Statuten des Gemeindeverbandes OS Sense sowie das Budget 2018 genehmigt. Der Voranschlag 2018 sieht bei Aufwand und Ertrag von gut 2,6 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 1750 Franken vor.

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