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Bücher, Briefmarken und Bopla!-Geschirr

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Bücher, Briefmarken und Bopla!-Geschirr

Das Museum der Kulturen Basel zeigt eine Retrospektive auf das Werk des Künstlers Mario Grasso

Ob in Büchern, in Zeitschriften oder auf Geschirr: Fast jeder dürfte dem Werk des Baslers Mario Grasso schon begegnet sein. Das Museum der Kulturen in Basel widmet dem Künstler aus Anlass seines 65. Geburtstags eine Retrospektive.

Autor: Von CAROLE SCHNEUWLY

Seit Jahrzehnten zieht Mario Grasso mit seinen Arbeiten Kinder und Erwachsene in seinen Bann. In seinen Büchern erscheint er als fantasievoller Schöpfer magisch anmutender Bilder, zugleich aber auch als raffinierter Sprachakrobat. Seine Bücher für Katzenfreunde, Venedigfans oder Liebhaber orientalischer Märchen haben ihm über den deutschsprachigen Raum hinaus Beachtung eingebracht.Sei es mit der ungewöhnlichen Collagen- und Montagen-Sammlung «Venedig – anders gesehen» (1997), mit dem «Spielebuch für die ganze Familie» (1998), dem «Katzenbuch» (2001) oder dem sogenannten Überraschungsbuch «Der Ball ist kein Ball» (2003): Mario Grasso vermag mit seinen Bilder- und Textkombinationen alle Generationen anzusprechen. Das gilt auch für seine aufwändigen Neuillustrationen bekannter Texte. Dazu zählen etwa die Kindergedichte von Robert Louis Stevenson («Mein Bett ist mein Boot», 2002), die «Märchen aus 1001 Nacht» (2004), oder Jonathan Swifts «Gullivers Reisen», ein Band, der erst im vergangenen September zu Grassos 65. Geburtstag erschienen ist.

Multimediales Werk

Auch wer die Bücher von Mario Grasso nicht kennt, dürfte seinem Werk bereits begegnet sein: auf dem berühmten «Bopla!»-Geschirr etwa, das er Mitte der Neunzigerjahre für die Porzellanfabrik Langenthal entwarf, auf einer Briefmarkenserie der Schweizer Post aus dem Jahr 2000, in Cartoons, doppeldeutigen Knick- und Drehbildern in Zeitungen und Zeitschriften oder auch an der Basler Fasnacht oder auf der Theaterbühne.Diese vielen Seiten des Künstlers sind bis zum 25. März in der Ausstellung «König, Katz & Bär – Die spielerische Welt des Mario Grasso» im Museum der Kulturen in Basel zu entdecken. Die Retrospektive gibt grossen und kleinen Besuchern Gelegenheit, Grasso auf eine Weise zu begegnen, die über eine blosse Werkschau hinausgeht. Riesige aufgeschlagene Buchseiten lassen das Publikum in das multimediale Werk des Zeichners und Texters eintauchen. Das Spektrum der gezeigten Arbeiten reicht von verzaubernden Kinderbüchern über Cartoons und witzige Sprachspielereien bis zu grafischen Arbeiten aus den Bereichen Werbung und Modedesign.Nicht selten sind Grassos Arbeiten bekannter als ihr Urheber. Ziel der Ausstellung ist es daher nicht nur, dem 65-Jährigen die Reverenz zu erweisen, sondern auch, «den weit hinter seinem bekannten Werk stehenden Autor einem breiten Publikum ins Bewusstsein zu rufen».Museum der Kulturen, Augustinergasse 2, Basel. Bis zum 25. März. Öffnungszeiten: Di. bis So. 10 bis 17 Uhr; 28. Februar geschlossen. Rahmenprogamm und weitere Informationen im Internet: www.mkb.ch.

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