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Budgets für 2004 genehmigt

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Budgets für 2004 genehmigt

Gemeindeverband Spital und Pflegeheim des Sensebezirks

Die Delegierten des Gemeindeverbandes Spital und Pflegeheim des Sensebezirks haben gestern Abend einstimmig die Budgets 2004 genehmigt. Der Voranschlag des Spitals sieht einen Aufwandüberschuss von 10,8 Millionen Franken vor.

Von ANTON JUNGO

In den vergangenen Jahren wurde den Delegierten jeweils ein Budget zur Genehmigung vorgelegt, wie es die Verantwortlichen des Spitals ausgearbeitet hatten. Dieses Budget wurde im Nachhinein noch von zwei kantonalen Kommissionen und vom Staatsrat «zerzaust». Der definitive Voranschlag hat dann meist wesentlich anders ausgesehen, als ihn die Delegiertenversammlung genehmigt hatte.

Wenigstens Kommissionen
haben Voranschlag angeschaut

Gestern konnten die Delegierten nun über einen Voranschlag befinden, der schon den Weg durch die spitalmedizinische Kommission sowie durch die Kommission für die Verwaltungsangelegenheiten der Spitäler genommen hatte. In seinem Budgetentwurf hatte der Spitalvorstand einen Aufwand vorgesehen, der fünf Prozent über den Beträgen des Budgets 2003 lag. Die beiden Kommissionen bewilligten aber nur eine Zunahme um 2,8 Prozent.

Der von den Delegierten einstimmig genehmigte Voranschlag sieht bei einem Aufwand von 23,258 Millionen und einem Ertrag von 12,333 Millionen einen Aufwandüberschuss von 10,865 Millionen Franken vor. Der Staatsrat seinerseits wird die Spitalbudgets vermutlich im Verlauf des Monats November genehmigen.

Die Korrekturen, die von den beiden Kommissionen vorgenommen worden sind, haben immerhin schon bewirkt, dass vier Gemeinden ihre Anträge zur Abänderung des Spitalbudgets gestellt hatten, zurückzogen. Die Gemeinde Schmitten beispielsweise hatte beantragt, dass die Kostensteigerung höchstens 2,5 Prozent betragen dürfe.

Direktor Robert Overney hatte vorgängig darüber informiert, dass das Budget 2003 vermutlich nicht eingehalten werden könne. Durch den Chefärzte-Wechsel auf der Abteilung Orthopädie musste im ersten Halbjahr ein Rückgang der Spitaleintritte und damit auch der Pflegetage registriert werden. Die Bettenbelegung lag im Durchschnitt bei 81,3 Prozent. Auf der Ausgabenseite konnte das Budget eingehalten werden, doch wurden rund 800 000 Franken weniger Einnahmen verbucht.

Budget des Pflegeheims
ausgeglichen

Die Delegierten genehmigten auch das Budget des Pflegeheims, das erstmals vom neuen Finanzverantwortlichen Markus Jost vorgestellt wurde. Es schliesst bei einem Aufwand und Ertrag von 10,456 Millionen Franken ausgeglichen ab. Vor allem wegen der Zunahme der schweren Pflegefälle liegen die Beträge um 6,3 Prozent über den Zahlen des Budgets 2003.

Neubauabrechnung bis Herbst 2004

Norbert Würms, Vizepräsident des Spitalvorstandes, orientierte über den Fortgang der Umbauarbeiten am Spital. Er konnte mitteilen, dass die Kosten für die Renovation des Ostflügels (genehmigt 1,16 Mio.) um rund 30 000 Franken unterschritten werden.

Er hofft, dass die Rechnung für den gesamten Spitalausbau (budgetiert 43 Mio.) bis Herbst 2004 abgeschlossen sein wird. Auf einen baldigen Abschluss hofft er vor allem deshalb, weil von Seiten des Kantons noch rund vier Millionen Franken ausstehend sind. Für die Finanzierung des ausstehenden Betrages müssen die Gemeinden aufkommen.

Josef Boschung, Präsident des Spitalvorstandes, gab bekannt, dass die Baukommission mit Präsident Linus Zumwald im Verlauf der nächsten Woche mit dem gebührenden Dank verabschiedet wird. Sie hatte ihre Aufgabe vor acht Jahren angetreten.

Kleine Kostenüberschreitung

Linus Zumwald betonte, seine Kommission habe ihre Aufgabe mit bestem Wissen und Gewissen erfüllt. Schweren Herzens gab er bekannt, dass es vermutlich zu einer kleinen Kostenüberschreitung kommen werde: Einerseits im Baubereich und andererseits im Finanzbereich, weil der Kanton mit der Auszahlung seiner Beiträge im Rückstand ist. Andererseits lobte er die Zahlungsdisziplin der Gemeinden.

Warten auf den Entscheid

«Wir wissen immer noch nicht, welche Aufgaben Tafers zugeteilt erhält», erklärte Josef Boschung zur kantonalen Spitalplanung und führte aus: «Wir wollen für Deutschfreiburg eine Lösung, die eine Abdeckung der Akutversorgung bringt, wie im südlichen Kantonsteil.» Er hofft, dass Tafers den Status eines Regionalspitals erhält, denn er ist überzeugt, dass ein Spital mit 67 Betten (jetziger Auftrag) längerfristig zu klein ist. Schon jetzt hätte Tafers die Kapazität für 84 Betten.

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