Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Buffetsaal soll neue Funktion erhalten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Der Gemeinderat führt mit einem möglichen Investor Gespräche mit dem Ziel einer Rentabilitätssteigerung der Gemeindeliegenschaft Hotel Bahnhof.» Dies hält der Düdinger Gemeinderat in den aktuellen Gemeinderatsnachrichten fest und teilt weiter mit, dass der Saalanbau möglicherweise einer neuen Nutzung zugeführt werden soll. Wie Ammann Kuno Philipona gegenüber den FN erklärt, soll aus dem Saalanbau des «Buffet», wie das Hotel genannt wird, ein Ärztezentrum entstehen. «Wir suchen schon seit längerer Zeit nach einer Lösung für den Saal, da dieser sanierungsbedürftig ist und die Gemeindefinanzen in den nächsten Jahren noch stärker belasten würde», sagt er.

Lieber im Team arbeiten

Gleichzeitig sei der Gemeinderat vom Kardiologen Anton Merkle darüber informiert worden, dass dieser und der Allgemeinpraktiker Franz Engel ihre Nachfolge planten und deshalb nach einer Liegenschaft suchten, wo sich eine Gemeinschaftspraxis realisieren liesse. «Denn das alte Praxismodell stirbt aus», erklärt Anton Merkle. Franz Engel, der im Juni 65 Jahre alt wird, habe aus diesem Grund bisher keinen Nachfolger gefunden. «Heute arbeiten die Ärzte lieber im Team. Damit wird die Verantwortung aufgeteilt und die Finanzierung tragbar», so Merkle.

 Im Buffetsaal sollen in Zukunft also keine Generalversammlungen oder Unterhaltungsabende mehr durchgeführt, sondern Krankheiten und Verletzungen behandelt werden. «Wir haben die Verpflichtung unseren Bürgerinnen und Bürgern gegenüber, dass die Ärzteversorgung weiterbesteht», sagt Kuno Philipona. Deshalb sei er den beiden Ärzten dankbar, dass sie die Initiative ergriffen hätten. «Indem wir für junge Ärzte beste Voraussetzungen schaffen, können wir auch beeinflussen, wer zu uns kommt», sagt Anton Merkle. Er sei überzeugt, dass sich auch junge Sensler Ärzte angesprochen fühlten.

Entscheid am 11. Juni

Kuno Philipona ist sich bewusst, dass dieses Projekt keine gewöhnliche Saalumnutzung ist. «Viele Düdingerinnen und Düdinger in meinem Alter sind, wie ich, mit diesem Saal gross geworden. Deshalb ist die geplante Umnutzung auch mit einem Wermutstropfen verbunden», sagt er. Mit dem Kultur- und Konferenzsaal Podium verfüge die Gemeinde jedoch zumindest für die kulturellen Vereine über eine Top-Alternative.

 Und mit diesem Projekt–über welches die Gemeindeversammlung von Düdingen am kommenden 11. Juni abstimmen wird–bliebe die Gemeinde auch Inhaberin des Saals. Denn sie würde den Saalanbau vermieten und für die Umbaukosten der Saalhülle aufkommen. Der Investor würde den Innenausbau bezahlen. «Der ehrwürdige Bau bleibt weiterhin als Hotel und Restaurant bestehen», erklärt der Syndic.

Infoabend am 22. Mai

Wer beim Projekt als Investor auftritt, wird am 22. Mai an einem öffentlichen Infoabend bekannt gegeben. Noch dürfen Kuno Philipona und Anton Merkle nicht mehr über den Investor verraten. Anton Merkle hofft, dass das Vorhaben in der Bevölkerung auf Wohlwollen stösst. «Wir wollen unsere Arbeit weitergeben und unsere Patienten in guten und sicheren Händen wissen», sagt er. Somit wäre es für ihn «ein Traum», wenn sich das Ärztezentrum realisieren liesse. «Der Standort mit Bahn- und Busanschluss ist perfekt.» Auch für die Gemeinde wäre dies eine gute Lösung, sagt Kuno Philipona.

«Wir wollen unsere Arbeit weitergeben und unsere Patienten in guten und sicheren Händen wissen.»

Anton Merkle

Kardiologe, Initiant Ärztezentrum

Wirt: Saal ungenügend ausgelastet

D er Wirt des Hotels Bahnhof, Marco Stöckli, ist mit den Plänen des Gemeinderates einverstanden, wie er auf Anfrage erklärt. Der Saal sei lediglich knapp zur Hälfte ausgelastet, da immer mehr Vereine auf das Podium auswichen. «Es gibt selten eine Gemeinde, die in so kurzer Distanz über zwei Säle mit 500 Plätzen verfügt», sagt Stöckli. Im ersten Stock des Hotels hat es drei Säle mit Platz für 10, 20 und 80 Personen. Diese sowie der Speisesaal und das Hotel und Restaurant bleiben bestehen. ak

Mehr zum Thema