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Bulgarien und Uganda haben den Python-Platz verzaubert

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Es war einer dieser lauwarmen Sommerabende, die man am liebsten niemals vergehen lassen würde. Eine bunt gemischte Menschenmasse hatte sich auf dem Python-Platz eingefunden, es roch nach chinesischem Hähnchen, Crêpes und marokkanischer Tajine. Kinder sassen erwartungsvoll auf den Schultern ihrer Eltern, ältere Pärchen unterhielten sich und streckten genussvoll das Gesicht in die warme Abendsonne. Vorne auf der Bühne hatte sich ein kleines Grüppchen feingliedriger Frauen in bunten Trachten aufgestellt. Es war der Chor des Ensembles Graovo aus Bulgarien, das dieses Jahr das Internationale Folkloretreffen Freiburg (RFI) beehrt. Ursprünglich setzte sich die Gruppe aus Arbeitern der ersten Metallfabriken der Region zusammen, nun umfasst das Ensemble 200 Mitglieder. Schon ertönten traditionelle Musikklänge: Die bekannte Sackpfeife Gajda war ebenso auf der Bühne vertreten wie das Streichinstrument Gadulka. Sieben Frauen und sechs Männer in reich bestickten Trachten stiegen auf die Bühne und begannen langsam zur Musik zu tanzen, bis diese immer wieder schneller wurde. Leichtfüssig hüpften die Tänzer in ihren Lederfinken über die Bühnen, der Blumenschmuck und die Zöpfe der Frauen hüpften im Takt mit, bis die Musik verklang und sich die Männer fröhlich lachend ihre wärmenden Fellmützen vom Kopf nehmen konnten.

Allgegenwärtiger Gesang

Während der bulgarische Frauenchor zweistimmig sang, bildete der Gesang des ugandischen Ensembles Crane Performers ein facettenreiches Miteinander aus sich wiederholenden Gesängen und fröhlichen Hauptmelodien oder Sprechgesängen. Strahlend standen die Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne, liessen ihre Freude auf das Publikum überspringen und wackelten keck mit ihren Hinterteilen. Das Publikum war begeistert: von den energisch tanzenden Tänzern und Tänzerinnen, die alle in ihren Bann zogen, aber auch von den Sängern und den Instrumenten – die Gruppe aus Uganda hatte traditionelle Instrumente wie das Xylofon, die Trommel oder das in Uganda sehr beliebte Saiteninstrument Tube Fiddle mitgebracht. Nebst den traditionellen Tänzen, die den König ehren oder Rituale begleiten, verstand es die Gruppe aber auch, modernere Musik wie den bekannten WM-Hit von Shakira in die Vorstellung einzuflechten, ganz zur Freude des Publikums und als krönenden Abschluss ihres Auftritts, bei dem Gross und Klein fröhlich mittanzte.

Es ist noch nicht zu Ende

«Gestern Abend bei den Brasilianern standen mir die Tränen in den Augen», erzählte eine ältere Dame, die sich in der Nähe der Bühne mit ihrer Freundin unterhielt und sich fragte, wann denn die Folkgruppe auftreten würde. Sie zwei seien die ganze Woche immer wieder an das RFI gekommen, berichtete ihre Freundin. «Wir waren im Manor, im Fribourg Centre und immer wieder hier auf dem Python-Platz.» Die Dame zog ein Programmheft aus ihrer Tasche und zeigte darauf. «Und es ist noch nicht zu Ende, denn morgen kann man beim Umzug noch mal alle Gruppen sehen», freute sie sich. Vorbei war es nach der Vorführung der Crane Performers auch noch nicht, denn danach wurde der Folk-Ball der Bouébo angekündigt – eine Veranstaltung, die das Publikum zum Tanzen einlud.

Programm

Umzug, Fest und Schlussvorstellung

Heute gibt es um 10 Uhr und um 13 Uhr Minivorstellungen im Fribourg Centre. Auf dem Python-Platz spielen die Folkloregruppen ab 14 Uhr mit dem Publikum traditionelle Spiele aus ihren Heimatländern. Um 19.30 Uhr ziehen alle Gruppen vom Equilibre zum Python-Platz, wo anschliessend das grosse Fest steigt. Am Sonntag um 14 Uhr findet dann in der Omnisporthalle St.  Leonhard die Schlussvorstellung statt (nur mit Eintritt).

rsa

 

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