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Bulle in der Favoritenrolle

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Bulle in der Favoritenrolle

Fussball 1. Liga – Wie haben die Greyerzer den Abstieg verdaut?

Noch zur Winterpause schienen die Buller den Ligaerhalt praktisch auf sicher zu haben. Doch ein verstärktes Baden holte Punkt um Punkt auf und schliesslich mussten die Freiburger in den sauren Apfel namens Abstieg beissen. Im Team gab es logischerweise einige Wechsel.

Von MARKUS RUDAZ

Mit einem neuen Trainer und einer halben neuen Mannschaft visieren die Greyerzer einen vorderen Tabellenrang an. Neutrainer Sauthier glaubt nicht, dass bei den Spielern noch die verkorkste letzte Saison in den Köpfen herumschwirrt: «Es sind ja nur noch eine gute Handvoll Spieler aus dem Abstiegsteam geblieben. Deshalb sollte dies kein Problem sein.» Allerdings glaubt Sauthier schon, dass sein bunt zusammengewürfeltes Team noch etwas Zeit brauchen wird, um sich auf dem Rasen zu finden. «Das haben auch die Trainingsspiele gezeigt. Wir müssen sicher noch etwas Geduld haben und werden zu Meisterschaftsbeginn noch nicht auf unserem besten Niveau spielen können», dämpft der Neutrainer allzu hohe Erwartungen.

Barberis als Traumtransfer

Männiglich rieb sich die Augen, als die Verpflichtung von Sébastien Barberis bekannt wurde. Immerhin war er noch in der vergangenen Saison beim Schweizer Meister Basel zum Einsatz gekommen. Laut Trainer Michel Sauthier werden aber in seinem Team alle gleich behandelt: «Wir haben seit dem 22. Juni viermal wöchentlich trainiert und ich habe den grossen Einsatzwillen eines jeden Einzelnen gespürt. Es wurde seriös gearbeitet und glücklicherweise hielten sich die Ferienabwesenheiten in Grenzen.»

Die Trainingsspiele ergaben für die Greyerzer allerdings nicht immer die erhofften Resultate. «Ich nehme Trainingsspiele sehr ernst», erklärt Sauthier, «und folglich haben für mich diese Resultate auch eine gewisse Wichtigkeit. Insbesondere will ich immer Fortschritte sehen. Wir sind momentan noch nicht dort, wo ich hin möchte.»

Mit nur einer Sturmspitze

Michel Sauthier, der erstmals eine erste Mannschaft trainiert (er kam von Sittens Juniorenabteilung), wird mit nur einem echten Stürmer agieren und folglich das System 4:5:1 anwenden. Und dieses System will er auch nicht je nach Gegner variieren: «Wir dürfen uns nicht allzu sehr dem Gegner anpassen, müssen unser eigenes Spiel durchziehen.» Der Greyerzer Teamverantwortliche kann momentan aus dem Vollen schöpfen und hat keine Absenzen zu beklagen.

Morgen empfängt der FC Bulle zu Hause den FC Malley in der Vorrunde zum Schweizer Cup. Und gegen denselben Gegner (auswärts) wird am Samstag die Saison eröffnet. «Auch deshalb ist das Cupspiel vom Mittwoch ein sehr guter Test. Die Meisterschaft hat für uns aber klar Priorität», sagt Sauthier.

Trainingsspiele: Bulle – Echallens 1:1; Chênois 2:3; Freiburg 1:3; Epalinges 4:1; Grenchen 2:3.
Kader FC Bulle

Torhüter: Thierry Bally (Jg. 79), Jérôme Karlen (78).
Feldspieler: Damien Raemy (82), Mathias Rauber (80), Olivier Murith (79), Sébastien Bichard (83), Yannick Zaugg (83), David Meyer (80), Sébastien Barberis (72), Rui Alves (76), Roger Kouamé (82), Lucien Dénervaud (86), Didier Rime (78), Stéphane Fragnière (81), Steeve Gerotto (88), André Diogo (86), Blaise Allemann (81), Emmanuel Buchs (77), Yann Verdon (85).
Zuzüge: Barberis (Basel), Rime, Dénervaud, Meyer (alle La Tour), Allemann (Gumefens), Alves (Espagnol Lausanne), Kouamé (Ausland), Bichard (Payerne), Buchs (Farvagny).
Trainer: Michel Sauthier (neu). Assistent: Frédéric Ayer (neu).

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