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Bulle wird zum Genuss-Eldorado

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Ein Scheibchen Salami, ein Schlückchen Wein, eine Ecke Zartbitterschokolade … Das Espace Gruyère in Bulle ist in diesen Tagen ein wahres Schlaraffenland. Meterweise reihen sich an der Gastromesse «Goûts et Terroirs» ausgesuchte Köstlichkeiten aneinander, an Weinständen wird degustiert, und überall darf man ungeniert probieren.

Kulinarik auch für Kinder

Während sich die Erwachsenen an einem der zahlreichen Weinstände zum Apéro treffen, erkunden die Kinder die kulinarische Welt mit allen Sinnen. «Was hörst du, wenn du eine Meringue isst?», liest ein Junge laut vor. Gleich setzt er sich einen Gehörschutz auf die Ohren, und die Meringue landet in seinem Mund. «Es knackt», ruft er, sucht das entsprechende Verb auf der Magnettafel und legt es unter die Frage. Weiter hinten stürzen sich ein paar Kinder auf Süssgetränke und Fertiggerichte, die unter einer Glasglocke liegen. «Schaut einmal, wie viele Zuckerwürfel in einer Cola sind», erklärt ihnen ihre Mutter und zeigt auf die Vitrine unterhalb der Colaflasche.

«Nicht nur spielerisch»

Die kulinarische Spielwiese «Amuse-bouche» ist seit 2015 fester Bestandteil der Gastromesse. «Die Kinder sollen sich nicht nur spielerisch mit der Ernährung und unseren Spezialitäten befassen», erklärt Koordinatorin Evelyne Pasquier. «Sie sollen sich gewisser Dinge auch bewusst werden. Zum Beispiel, dass man länger Velo fahren muss, um einen Keks zu verbrennen als einen Apfel», meint sie und zeigt auf ein Fahrrad, auf dem ein Mädchen gerade fleissig strampelt.

Egli im Teig selber gemacht

Hinter einer Glasscheibe hat sich eine kleine Gruppe versammelt, um ein Eglifilet im Blätterteig zu backen. «Seid vorsichtig mit den Messern!», mahnt die Atelierleiterin Sophie Vuilleumier von der Eglizucht La Perche Loë. Die kleine Coralie schneidet konzentriert kleine Fischwürfelchen und gibt diese nachher in die grosse Glasschüssel. Nun sind die Karotten dran. «Ich freue mich auf das Essen», flüstert die Fünfjährige, ohne den Blick vom Schneidebrett zu heben. Kurz vor zwölf ist es endlich so weit, es duftet im ganzen Lokal, und die Eltern warten auch schon. Sophie Vuilleumier fragt die ungeduldig werdenden Kinder nach ihren kulinarischen Vorlieben. Kurz darauf piepst es, die Blätterteigfische werden verpackt und den stolzen kleinen Köchen mitgegeben.

Profis am Testen

Ein paar Schritte weiter weg ist das Degustieren nicht ein blosser Genuss, sondern seriöse Arbeit. In Sechsergruppen sitzen weissbekittelte Backwarenexperten und ganz normale Konsumenten um ein Backwerk und benoten es. Hier ist das Reich der Swiss Bakery Trophy, die bereits zum achten Mal im «Salon des Goûts et Terroirs» durchgeführt wird. Nicolas Taillens aus Crans-Montana ist technischer Verantwortlicher des Wettbewerbs und freut sich über die Zusammenarbeit mit der Gastromesse: «Wir Bäcker sind oft in unseren Backstuben und haben weniger Kontakt mit unseren Kunden als beispielsweise ein Koch. Der Salon in Bulle ist eine gute Vitrine für unseren Beruf.»

Bis morgen Samstag werden rund 1400 Produkte begutachtet, kritisiert und auch preisgekrönt. Das Publikum darf im Espace Gruyère dabei zuschauen und auch an der Preisverleihung am Sonntag dabei sein.

Programm

Bulle ganz im Zeichen von Brot und Wein

Fünf Tage voller Genuss: Das verspricht die Messe «Goûts et Terroirs». Dieses Jahr sind speziell viele Weinstände anzutreffen. Zudem findet die Swiss Bakery Trophy statt. Im Espace Gruyère in Bulle präsentieren rund 300 Ausstellerinnen und Aussteller mehr als 6000 handwerklich hergestellte Leckereien. Heute und morgen ist die Messe von 10 bis 22 Uhr geöffnet, am Sonntag bis um 17 Uhr. Erwachsene zahlen 15 Franken Eintritt, Kinder zwischen 6 und 16 Jahren 6 Franken, Familien ab 3 Personen 30 Franken, Ermässigte 9 Franken.

njb

https://www.gouts-et-terroirs.ch

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