Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bundesgericht gibt Unia in allen Punkten recht

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im vergangenen November hatte das Amt für den Arbeitsmarkt entschieden, dass die Läden an der Freiburger Romontgasse und den angrenzenden Strassen an Mariä Empfängnis ihre Tore öffnen können. Das Kantonsgericht wies daraufhin einen Rekurs der Gewerkschaft Unia gegen diesen Entscheid ab. Das Gericht hatte damals festgehalten, dass der Weihnachtsmarkt in der Romontgasse sehr wohl als besondere Veranstaltung gelte, auch wenn er nicht sehr gross sei. Im Rahmen von ausserordentlichen Veranstaltungen dürfe die Gemeinde ausnahmsweise die Ladenöffnungszeiten verlängern. Und damit alle gleich behandelt würden, sei es richtig, dies allen Geschäften zu erlauben.

Die Unia ging daraufhin vor Bundesgericht – und bekam recht, wie gestern mitgeteilt wurde. Die höchste Instanz hält in ihrem Urteil fest, dass Feiertage arbeitsrechtlich wie Sonntage behandelt werden müssen. Bei den Aktivitäten des 8. Dezember in Freiburg handle es sich indes nicht um eine echte Feier der Bevölkerung, sondern um eine Veranstaltung mit vorrangig kommerziellem Charakter. Das Amt für den Arbeitsmarkt und die IG Romontgasse unterlagen mit ihren Argumenten.

Armand Jaquier, Regionalsekretär der Gewerkschaft Unia und Grossrat (SP, Romont), zeigte sich gestern auf Anfrage der FN hocherfreut. «Das ist nicht nur für uns als Gewerkschaft, sondern auch für unsere Anwältin Vé­ro­nique Aeby ein echter Erfolg und eine Bekräftigung unseres Widerstands.» Es gehe einfach nicht an, die Rechte der Arbeitnehmer «für so einen Alibi-Weihnachtsmarkt einiger Detailhändler mit nur wenigen Ständen» aufs Spiel zu setzen, so Jaquier – gerade auch zur Weihnachtszeit nicht.

jcg

 

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen

Mehr zum Thema