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Bundesverwaltung belastet im zweiten Corona-Jahr die Umwelt stärker

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Im zweiten Pandemiejahr hat die Umweltbelastung der Bundesverwaltung gegenüber 2020 um einen Fünftel zugenommen. Grund dafür waren mehr Dienstreisen und ein kälterer Winter. Trotzdem sieht sich der Bund punkto Treibhausgasausstoss auf Kurs.

Gesamthaft verzeichnete die Bundesverwaltung 2021 22’221 Tonnen Treibhausgasemissionen – ein Jahr zuvor waren es nur 18’604 Tonnen. Verglichen mit dem letzten Vor-Corona-Jahr 2019 (37’242 Tonnen) ist die Verwaltung trotzdem deutlich umweltschonender als früher. Das geht aus dem Bericht über das Ressourcen- und Umweltmanagementsystem (Rumba) hervor, der am Freitag publiziert wurde.

Flugreisen (45 Prozent), Wärme (27 Prozent), Papier (11 Prozent) und Autofahrten (11 Prozent) trugen am stärksten zu den Treibhausgasemissionen bei. Weitere Emissionen stammten aus Strom (4 Prozent) und Abfall (1 Prozent).

Nicht bei Rumba dabei ist das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), das seit 2001 ein eigenes Raumordnungs- und Umweltmanagementsystem (Rums-VBS) führt. Das Departement ist nach eigenen Angaben mit seinen Massnahmen zur Senkung der Emissionen von Treibhausgasen und des Energieverbrauchs ebenfalls auf Kurs, wie es in einer Mitteilung heisst.

Seit 2020 laufen das «Klimapaket Bundesverwaltung» und der «Aktionsplan Flugreisen». Damit will der Bundesrat die Umweltbelastung der Bundesverwaltung weiter reduzieren. Mit konkreten Massnahmen sollen in der Periode 2020-2023 die Treibhausgasemissionen um 9 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2020 abgesenkt werden. Als Grundlage für das Basisjahr 2020 dienen nicht die wirklichen Verbräuche 2020, sondern extrapolierte Messdaten von 2019.

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