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Bunte Trachten und Alphornklänge

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Alphornbläservereinigung: 11. Wettblasen in St. Silvester

Einzeln, als Duo, Trio oder Quartett trugen die Alphornbläser und -bläserinnen ihre Stücke vor. Die Mehrheit der Stücke war von Gilbert Kolly, einem Mitglied der Vereinigung, komponiert worden. Sie trugen Titel wie «De Spargelpflanzer» oder «Kameraden». Es gab auch politische Anklänge, wie etwa die Komposition «De Röschtigrabe». Aus dem französischsprachigen Kantonsteil war die Alphornformation «Echo des Montagnes» angereist. Sie trat einmal als Trio und einmal als Quartett auf.

Als zusätzliche Darbietung, ausserhalb des Wettbewerbs, trat das «Büchelduo Dütschfryburg» auf. Sie spielten ein Stück aus der Feder von Alois Gilli, dem ehemaligen Präsidenten der Alphornvereinigung. Alle Bläser und Bläserinnen waren in Tracht zum Wettbewerb gekommen. Die Sensler Werk- und Sonntagstrachten sowie die Sennentrachten sorgten bei den Männern und Frauen für eine bunte Vielfalt.

Die Bewertungskriterien

Trotz schlechter Wetterprognose war es trocken geblieben. Die Jury hatte sich vorsichtshalber gegen alle Widrigkeiten gewappnet: Die zwei Juroren und die Jurorin sassen auf der Ladefläche eines Lastwagens unter einer dicken Blache. Mit einer Glocke auf dem Richtertisch zeigten sie jeweils an, dass die Bewertung eines Beitrages abgeschlossen war und der nächste folgen konnte.

Noten von Eins bis Vier
vergeben

Die Jury bewertete die Reinheit der Töne, die Blastechnik und die Interpretation des Stückes. Bei jedem Kriterium wurden Noten von Eins (ausgezeichnet) bis Vier (ungenügend) vergeben. Die Bewertung der Bläser sei in der gesamten Schweiz einheitlich geregelt, erklärte Alois Gilli. Allerdings, so Präsident Kurt Kolly, verzichte man in der Alphornvereinigung Deutschfreiburg seit ein paar Jahren darauf, eine Rangliste zu erstellen. Alois Gilli fügte erklärend hinzu, dass dennoch jede/r einen Bewertungsbericht von der Jury erhalte.

Öffentlich erkürt man gemäss Alois Gilli nur noch je einen Sieger bei den Einzelinterpreten und den Gruppen. Einzelsieger wurde Armin Zollet, und Sieger beim mehrstimmigen Alphornblasen das Trio Düdingen mit Hugo Cattilaz, Alois Gilli und Gilbert Kolly. Gewinner des Wanderpreises wurden mit gleicher Punktzahl Hugo Catillaz und Alois Gilli.

Wettbewerb diente der Meisterschaft

Der Wettbewerb in St. Silvester war nicht nur ein geselliger Anlass für
Alphornfreunde, sondern diente auch der Vorbereitung auf die schweizerische Meisterschaft in Saas Almagell. Die Alphornvereinigung Deutschfreiburg wurde 1990 gegründet. Heute zählt sie 43 Mitglieder, darunter sechs Frauen.

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