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Burger klopfen sich auf die Schulter

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Burger klopfen sich auf die Schulter

Mitgliederversammlung der Burgergemeinde Stadt Freiburg

Das Budget ohne Gegenstimme angenommen, viele Liegenschaften erneuert, einen Landabtausch genehmigt und sich über den Spatenstich bei Gottéron-Village gefreut: das bewegte Leben von zufriedenen Stadtburgern.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Die Burgergemeinde spielt eine Dienstleistungsrolle für seine Mitglieder wie für die ganze Stadtbevölkerung, sagte Ammann und Burgergemeinde-Präsident Jean Bourgknecht an der Versammlung vom Donnerstagabend. Besonders der Einsatz für den Erhalt des Motta-Schwimmbads sei von der Bevölkerung sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen worden, ergänzte Vize-Ammann und Burgergemeinde-Direktor Pierre-Alain Clément.

Er lieferte auch gleich die Schlussabrechnung zur Motta-Renovation: Statt der budgetierten 2,65 Mio. habe der Umbau 2,79 Mio. Franken gekostet. Dies sei aber ein guter Abschluss, da mehr saniert werden musste, als ursprünglich angenommen. Die Stadtbürger übernahmen 2,47 Mio., sie hätten sich auch für 2,6 Mio. Franken bereit erklärt gehabt. Dass sie weniger tief in die Tasche greifen mussten, hing vor allem mit namhaften Beiträgen von Sport-Toto sowie den Gemeinden Givisiez und Granges-Paccot zusammen.

Burger ermöglichten Gottéron-Village

Stolz auf die Mitglieder ist Clément auch, wenn er an deren Vertrauen beim Grossprojekt Gottéron-Village denke. Das Verkaufsversprechen sei der Anfang dieses Projekts gewesen, das viel zur Entwicklung der ganzen Region Freiburg beitragen könne. Die Burgergemeinde habe vor einigen Tagen den festgelegten Verkaufsbetrag erhalten, weshalb das Land nun offiziell an die Gottéron-Village AG überschrieben werden konnte.

Die 88 anwesenden Stadtburger genehmigten das Budget 2005 ohne Gegenstimme. Das Home des Bonnesfontaines sei nun Vollmitglied der kantonalen Alters- und Pflegeheime, sagte Direktor Clément. Deshalb erhalte es aus dem gemeinsamen Topf 400 000 Franken und man müsse nur noch mit einem Defizit von 26 000 Franken rechnen.

200 000 Franken sieht die Vereinigung für eine Buchpublikation zum 850-jährigen Jubiläum der Stadt vor. Das eigentliche Fest soll im Juni 2007 steigen.

190 000 Fr. für Strom im Gantrischli

Die vielen Liegenschaften und Wälder der Burger müssen auch unterhalten werden. So werden im Muscherenschlund und im Schwarzseetal Zufahrten zu Alphütten auf möglichst umweltschonende Weise ermöglicht, so auch zur neuen Alpkäserei Gantrischli. Wenn vor Ort Käse hergestellt werde, brauche es aber auch Strom. Die ganze Elektrifizierung koste rund eine halbe Million, sagte Pierre-Alain Clément. Die Burgergemeinde als Besitzerin übernehme 190 000 Franken.

Mit nur vier Gegenstimmen wurde ein Landabtausch zwischen der Gemeinde Freiburg und der Burgergemeinde zugestimmt. Der Generalrat hatte im September den Landabtausch angenommen unter der Bedingung, dass auch die Burger zustimmten. Das Land des Minigolfplatzes in Freiburg und ein Stück hinter dem Friedhof Bürglen gehen von der Burgergemeinde an die Stadt und zwei grosse landwirtschaftliche Parzellen bei Übewil und Menziswil (beide Gemeinde Düdingen) gehen von der Stadt an die Burgergemeinde. Die Burger zahlen 200 000 Franken als Ausgleich an die Stadt.

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