Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bürger von Galmiz beantragen Halbierung der Liegenschaftssteuer

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 

An der Gemeindeversammlung vom Freitag in Galmiz sind die Steuern das grosse Thema: Ein Bürgerantrag mit 42 Unterschriften verlangt die Senkung der Liegenschaftssteuer von zwei auf ein Promille. Laut Gemeinderat kann das Dorf geringere Einnahmen aus der Liegenschaftssteuer jedoch nicht verkraften. Deshalb hat die Exekutive eine Erhöhung der Steuern der natürlichen und juristischen Personen von 72 auf 78 Prozent als nächsten Punkt auf der Traktandenliste festgelegt.

Mit einer Halbierung derLiegenschaftssteuer gingen derGemeindekasse Einnahmen in der Höhe von 80 000 Franken verloren, schreibt Thomas Wyssa, Ammann von Galmiz, in seinem Vorwort zur Gemeindeversammlung. Tiefere Liegenschaftssteuern würden bedeuten, dass die allgemeine Steuer erhöht werden müsste, weil sonst zu wenig Geld in die Gemeindekasse fliesst–das Defizit wäre den Unterlagen für die Versammlung zufolge höher, als vom Kan- ton erlaubt.

Mit Rechnungen im Verzug

Roland Krebs ist einer der Initianten des Bürgerantrags: «Es ist nicht in unserem Sinn, die Liegenschaftssteuer zu senken und dafür die allgemeinen Steuern zu erhöhen», hält der Galmizer gegenüber den FN fest. Ein Grund für den Bürgerantrag sei die Art und Weise, wie die Kommunikation seitens der Gemeinde gelaufen ist in Bezug auf die Verrechnung der Liegenschaftssteuer. Sämtliche Liegenschaftsbesitzer von Galmiz haben in diesem Jahr ein Couvert erhalten mit nachträglichen Rechnungen über drei Jahre. «Ohne eine Erklärung und ohne eine Entschuldigung haben wir diese Fakturierungen erhalten.» Auch seien bei diesen Rechnungen weitere Fehler passiert.

Viele Fragen offen

«Dass die Liegenschaftssteuer über Jahre nicht fakturiert worden ist, müsste den Gemeinderäten doch auffallen», sagt Krebs. Auch wenn Fehler passieren bei der für die Kasse zuständigen Person, liege die Verantwortung beim Gemeinderat. «Es macht sich ein Unbehagen über das Finanzwesen in der Gemeinde breit.» Auch ist für den Galmizer nicht nachvollziehbar, weshalb das Geld in den betreffenden Jahren in der Kasse nicht fehlte. «Dann müssten wir ja zu viel Geld haben in unserem Topf.» Es stellten sich viele Fragen, sagt Krebs, «und wir wollen klare Antworten». Die Liegenschaftssteuer zu senken, weil sie zu hoch ist, sei für ihn aber nicht das entscheidende Argument.

Ob der Galmizer Satz der Liegenschaftssteuer ab 2015 ein oder zwei Promille beträgt, wird sich also am Freitag an der Gemeindeversammlung zeigen. Zum Vergleich: In Murten beträgt der Satz 1,5, in Kerzers 1,3, in Gurmels 1,0 und in Düdingen 1,8 Promille.

Investition: Flurwege auf Galmizer Boden im Grossen Moos

A uf dem Boden der Gemeinde Galmiz im Grossen Moos befinden sich Flurwege und Asphaltstrassen, die saniert werden müssen. Dafür beantragt der Gemeinderat einen Investitionskredit von 200 000 Franken.

Wie den Unterlagen für die Gemeindeversammlung vom Freitag zu entnehmen ist, fungiert die Bodenverbesserungskörperschaft (BVK) Galmiz als Bauherrin des Projekts. Das Vorhaben ermögliche ein kostengünstigeres Umsetzen der Sanierungsarbeiten von Flur- und Asphaltstrassen gemeinsam mit diversen angrenzenden Gemeinden und mit den Anstalten von Bellechasse. Kanton und Bund hätten das Vorprojekt bereits bewilligt und Subventionen gesprochen. Der Kostenanteil für die Sanierung der Wege und Strassen im Grossen Moos, welche von der Gemeinde Galmiz unterhalten und saniert werden müssen, betra- ge nach Abzug der Subventionen von Bund und Kanton rund 200 000 Franken. Es gehe nur um Wiederinstandstellungen, welche wirklich notwendig sind. emu

Meistgelesen

Mehr zum Thema