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Bürger von St. Antoni fordern eine Neugestaltung des Friedhofes

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«Wir haben nicht den schönsten, auch nicht den zweitschönsten Friedhof in St. Antoni», meinte der ehemalige Pfarreipräsident Moritz Müller an der von 50 Bürgerinnen und Bürgern besuchten Gemeindeversammlung vom Donnerstag. Er forderte den Gemeinderat auf, sich Gedanken zu machen über eine Neugestaltung des Friedhofes. Dabei wurde er auch von alt Ammann Paul Stritt, welcher auch wünschte, dass in dieser Richtung Überlegungen angestellt werden, unterstützt. Er wies darauf hin, dass mit den Urnenbestattungen immer mehr Flächen auf dem Friedhof frei werden. Mit 38 zu 2 Stimmen folgten die Anwesenden diesem Antrag.

Zuvor verlangte der Gemeinderat einen Kredit von 25 000 Franken, damit das Gemeinschaftsgrab mit einem Stein eingefasst werden kann, der zu den Säulen passt. Dies sei notwendig, weil bei Grabarbeiten immer wieder alte Grabsteine und Steinplatten zum Vorschein kommen. Mit diesem Vorhaben war die Mehrheit der Anwesenden nicht einverstanden, zumal das Gemeinschaftsgrab vielen missfällt. Der Antrag des Gemeinderates wurde deshalb mit 29 zu 13 Stimmen abgelehnt.

Gesunde Finanzlage

Die Bürger durften feststellen, dass die Finanzlage ihrer Gemeinde gut ist. «Wir konnten im Jahre 2017 alle Investitionen mit Eigenmitteln finanzieren. Zudem konnten wir dank guter Liquidität auch Schulden tilgen», sagte Finanzchef Christian Sommer. Und dies soll nach seinen Worten auch so weitergehen. Der Finanzplan 2018 bis 2022 sieht vor, dass die Gesamtverschuldung bis 2022 um weitere zwei Millionen auf 6,6 Millionen Franken reduziert wird. «Dabei werden in den nächsten Jahren Brutto-Investitionen von 2,13 Millionen Franken getätigt, die auch aus eigenen Mitteln finanziert werden können», hielt er weiter fest.

Der Voranschlag der Laufenden Rechnung 2018, der einstimmig genehmigt wurde, sieht bei einem Aufwand und Ertrag von acht Millionen Franken einen Mehrertrag von 65 520 Franken vor. Zudem sind Investitionen in der Höhe von 576 000 Franken geplant.

Trinkwasseranlagen

Einstimmig genehmigten die Bürger einen Kredit von 395 000 Franken für die Sanierung der Trinkwasseranlagen. Ingenieur Ernst Fuchs erklärte zuvor, weshalb es dringend notwendig sei, die Fassungen der Pumpwerke Lettiswil und Moos zu überdachen, stärkere Pumpen einzubauen und das Pumpwerk Rütti aufzuheben. Einstimmig wurden auch 100 000 Franken für die Sanierung des Trottoirs im Dorf gesprochen, zumal der Kanton im Jahre 2018 die Hauptstrasse vom Dorf bis Niedermonten sanieren wird. 40 000 Franken will die Gemeinde für einen Planungskredit für die Sanierung der Burgbühl-Strasse ausgeben. Auch einstimmig wurde die Statutenänderung der OS Sense angenommen.

Fusionsbericht

Ammann Ernst Leiser orientierte über den Stand der Fusionsgespräche mit Tafers und Alterswil. Ein Kernausschuss werde nun einen Fusionsbericht ausarbeiten, welcher dann dem Gemeinderat zur Genehmigung unterbreitet werde. «Die Bevölkerung wird zum Bericht umfassend Stellung nehmen können», sagte er.

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