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Bürgerliche setzen auf Alleingang

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Autor: Nicole Jegerlehner

Die bürgerlichen Parteien der Stadt Freiburg wollen die Mehrheit im Gemeinderat zurückgewinnen. Trotzdem konnten sie sich nicht zu einer gemeinsamen Wahlliste durchringen. Bereits vor einer Woche hatte die CVP entschieden, dass sie alleine in die Regierungswahl zieht. Nun doppelt die SVP nach: Die Stadtfreiburger Sektion will sich nicht mit der FDP – der noch verbleibenden bürgerlichen Kraft – verbünden.

«Wir haben sehr lange und kontrovers diskutiert», sagt Fraktionspräsident Pierre Marchioni. «Die Entscheidung wurde aber von einer sehr klaren Mehrheit getragen.» Marchioni hatte sich im Vorfeld immer für eine bürgerliche Zusammenarbeit ausgesprochen. Nun stellt er sich hinter den Alleingang: «Ein Zusammenschluss macht nur Sinn, wenn alle bürgerlichen Parteien mitmachen», sagt er. Wenn sich nur zwei Parteien zusammenschlössen, sehe das für die Wählerschaft eher nach Absprachen und Mauscheleien aus. «Alleine wird es jedoch sehr schwierig werden, die Mehrheit im Gemeinderat zu gewinnen», sagt Marchioni.

Klare Identitäten

Das sieht auch Thomas Zwald so. Der Präsident der FDP Stadt Freiburg bedauert den Entscheid von CVP und SVP. «Ein Schulterschluss für die Kommunalwahlen wäre wünschenswert gewesen», sagt Zwald; seine Partei hätte sich für eine Zusammenarbeit ausgesprochen. Zwald hat aber auch Verständnis für den Alleingang: «So sind die Identitäten der einzelnen Parteien für die Wählerinnen und Wähler klar erkennbar.»

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