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Bürglen im Ballrausch

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Versammlung der Freunde von Bürglen

Aloys Lauper begründete das neuentdeckte Tanzfieber in Freiburg mit dem Erstarken des Tourismus. Der im 19. Jahrhundert aufkommende Bädertourismus berührte vor allem die Kantone Wallis, Bern und die Genfersee-Region. Die wohlhabenden Engländer gehörten zu den eifrigsten Reisenden, sie entdeckten auch bald die Bäder in Garmiswil und Schwarzsee.

Man wollte den Gästen neben dem heilenden Wasser auch Gelegenheit bieten, sich mit Musik und Tanz zu vergnügen. Nur fehlten grosse Säle. Theodor Hiller kaufte und renovierte das «Hôtel des Trois Tours» und liess einen prächtigen Ballsaal mit Balustraden und Wandmalereien einrichten. Die Fertigstellung der Zähringerbrücke, um 1830 die längste Hängebrücke der Welt, brachte die Touristen von der Landschaft in die Stadt und umgekehrt. Das Hotel Zähringen und viele andere Patrizierhäuser in Freiburg wurden renoviert und profitierten vom aufkommenden Tourismus.
Die neuen Tanzsäle wurden nicht nur von den Bädertouristen benützt. Städtische, private Vereinigungen veranstalteten gerne ihre alljährlichen Bälle und der Helvetische Landammann Louis d’Affry war froh, seinen Besuchern, französischen Politikern und deren Begleiterinnen Tanzfeste in gediegenem Rahmen offerieren zu können. Die Vorschriften vonseiten der Behörden lockerten sich allmählich, fortan durften nicht mehr nur an Hochzeiten, Kirchenfesten und Erntedankfesten getanzt werden.

Casinos in der ganzen Schweiz

Nicht nur in Paris und Monte Carlo entstanden Casinos. Auch in Bern, Zürich, am Genfersee und in Freiburg entstanden prachtvolle «maisons de plaisance». Die Vereinsmitglieder der Freunde von Bürglen genehmigten das Protokoll der letzten Generalversammlung und die Rechnung und wählten einstimmig die beiden neuen Vorstandsmitglieder Marc Bugnon und Marc Chassot. Der Mitgliederbeitrag wird weiterhin 15 Franken für Einzelpersonen und 25 Franken für Familien betragen. Der Stadtrat Claude Masset bedauerte, dass die geplanten CUTAF-Massnahmen erst im Mai 2001 verwirklicht werden. Mit Freude konnte er den Anwohnern von Bürglen aber mitteilen, dass gewisse bauliche Verbesserungen an den Gemeindestrassen auf das kommende Jahr verwirklicht würden. Die Tour de Suisse passiert Bürglen, da will man gerüstet sein.

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