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Burgquartier schätzt Ruhe

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«Die Einwohner schätzen die neue Ruhe sehr», sagt Alexandre Sacerdoti, Präsident des Quartiervereins Burg, den FN. «Eine Belebung des Burgquartiers ist aber dringend nötig.» Zwar spürten die Gewerbetreibenden beim Tilleul die Schliessung der Zähringerbrücke nicht so stark–im Gegenteil. «Nun ist es sogar einfacher, einen Parkplatz zu finden.» Für die Geschäfte im unteren Teil des Quartiers bleibe die Situation aber kritisch. Deshalb sei es wichtig, das Projekt für die Neugestaltung so schnell wie möglich umzusetzen–mit dem neuen Parkhaus. «Wir brauchen diese Parkplätze, damit die Leute in unser Quartier kommen.»

Die Schliessung der Zähringerbrücke zu spüren bekommen hat Ana Aeby, die mit ihrem Mann René das Lebensmittelgeschäft neben der Kathedrale führt. «Die Arbeiter, die früher hier durchgefahren sind, kommen nun nicht mehr», sagt sie. Keinen grossen Unterschied spürt hingegen Anne Farine Teufel vom Restaurant Schwanen. Für sie sei die Änderung positiv. Jedoch finde sie es schade, dass die Umgestaltung des Burgquartiers frühestens ab 2017 konkret werde. Denn sie könne es kaum erwarten, eine Terrasse vor ihrem Restaurant zu eröffnen.

1315 Bussen verteilt

Aus einer anderen Sicht erlebt hat die Schliessung der Brücke Philippe Fragnière, Sektorchef der Ortspolizei. Kurz nach der Schliessung habe die Polizei noch häufiger Kontrollen gemacht, mittlerweile führe sie aber kaum mehr welche durch, sagt er. Leute, die trotz Verbot über die Zähringerbrücke fahren, gebe es aber noch immer. «Manchmal erwischen wir jemanden, wenn wir selbst darüber fahren.» Meist hätten die Leute ein veraltetes Navigationssystem und achteten nicht auf die Signalisation. Insgesamt 1315 Bussen à 100 Franken hat die Polizei im letzten Jahr verteilt. Rund 40 Prozent der Leute waren Freiburger, 40 Prozent kamen aus anderen Kantonen und 20 Prozent aus dem Ausland. rb

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