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Bürgschaft für Pistolenklub

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Der Pistolenklub Tafers hat bei der Gemeinde eine Solidarbürgschaft in der Höhe von 100 000 Franken beantragt. Der Verein, bei dem auch Schützen anderer Gemeinden ihren Sport ausüben, suchte lange nach einem neuen Standort für eine 25/50-Meter-Schiessanlage. In der Lengibitza (ausgangs Tafers Richtung St. Antoni) wurde ein Standort gefunden.Der Verein hatte ein Budget erstellt: Mit Sponsoren- und Mitgliederbeiträgen und einem Bankdarlehen hätte man die Baukosten von 371 000 Franken tragen können. 80 000 Franken sollten in Form von Eigenleistungen aufgebracht werden. Die heftigen Regenfälle im August führten zu Hangrutschungen und zerstörten die Arbeiten am Fundament.Die Bürgschaft der Gemeinde war eine Bedingung der Bank für einen Kredit. Die Finanzkommission stellte einen Ablehnungsantrag: Warum hatte der Verein die Anfrage für eine Solidarbürgschaft erst nach Baubeginn gestellt? Der Fiko fehlte auch ein Beleg über die Zahlungsfähigkeit des Vereins. Sie stellte deshalb einen Ablehnungsantrag.Das für die Finanzen verantwortliche Vorstandsmitglied Paul Meyer führte aus, dass der Verein bereits vor den Regenfällen im August mit Unwetterschäden konfrontiert worden war und nicht budgetierte Zusatzausgaben für Kanalisationen ausführen musste. «Ohne Solidarbürgschaft müssen wir ein Darlehen zu einem höheren Zins und mit höherer Rückzahlung aufnehmen. Das ist für den Verein nicht tragbar.»Ammann Roman Schwaller wies darauf hin, dass mit einem Nein zur Solidarbürgschaft das Problem nicht gelöst wäre. Die Hangrutschung müsste sowieso saniert werden, da das Gelände der Gemeinde gehört.Der Bürgschaft wurde schliesslich mit 86 zu 28 Stimmen zugestimmt. im

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