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Burgstatthäuser bald saniert

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Burgstatthäuser bald saniert

Gemeindeversammlung Kerzers stimmte Kredit zu

Kerzers’ Souverän stimmte der Sanierung der drei unter Schutz stehenden Burgstatthäuser zu. Damit wird noch vor Ende der Legislaturperiode eine Jahrzehnte alte «Altlast» abgetragen.

Von UELI GUTKNECHT

155 Stimmberechtigte (5,7 Prozent der Stimmfähigen) besuchten die von Gemeindepräsidentin Katharina Hürlimann geleitete ausserordentliche Gemeindeversammlung. Mit 93 gegen 36 Stimmen hiessen sie den Bruttokredit von 3,9 Millionen Franken für die Sanierung der drei Burgstatthäuser gut. Im Zusammenhang damit orientierte der Gemeinderat über das Verkehrsplanungskonzept. Zu beiden Traktanden gabs bereits am 15. August Informationen. Unbestritten (mit grosser Mehrheit gegen eine Stimme) war der Rahmenkredit von 150 000 Franken zur Beschaffung eines Feuerwehr-Ersatzfahrzeuges für den 40-jährigen Landrover.

Sanierung der Burgstatthäuser

Die Sanierung und Nutzung der drei im kantonalen Inventar der Baukulturgüter mit hohem Schutzstatus aufgeführten Burgstatthäuser ist seit Jahren ein Dauerbrenner. 2003 wurden sechs Architekturbüros zu einem Ideenwettbewerb eingeladen. Von den fünf eingereichten Projekten siegte das von Architekt Heribert Binz aus Schmitten. Er und Gemeinderat Beat Flühmann informierten die Stimmberechtigten. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. Im Herbst 2008 wird die gesamte Gemeindeverwaltung (ohne Spitex) dort einziehen. Der hohe Schutzgrad und die zum Teil schlechte Bausubstanz machen die Sanierung zur kniffligen Aufgabe mit zahlreichen strengen Auflagen.

Alle Dächer werden wärmegedämmt, mit einem Unterdach abgedichtet und mit Biberschwanzziegeln neu eingedeckt. Zum Teil muss Dachgebälk neu errichtet werden. Sämtliche Installationen sowie die Kanalisations- und Werkleitungen müssen erneuert werden. Die neue Heizung wird wegen der knappen Platzverhältnisse mit Erdsonden, Wärmepumpen und Radiatoren betrieben.

Rein betriebswirtschaftlich gäbe es für die jetzt noch eingemietete Verwaltung günstigere Lösungen, räumte die Präsidentin ein. Doch damit wären die Häuser nicht saniert. Ein Antrag, über die Sanierung und das Nutzungskonzept getrennt abzustimmen, blieb chancenlos.

Aufwertung des Dorfkerns

Über die Aufwertung des Dorfkerns informierten Gemeinderat Beat Flühmann, Bernhard Gerber (Berz Hafner + Partner AG) sowie Andreas Roduner (Ingenieurbüro Roduner BSB + Partner). Die Sanierung der Burgstatthäuser macht bauliche und betriebliche Anpassungen der umliegenden Strassen nötig. Die laufende Ortsplanung ermöglicht es, die verschiedenen Ziele und Massnahmen optimal aufeinander abzustimmen.

Der Ortskern soll «besser ablesbar», der Herresrain vom Verkehr entlastet und als attraktive Begegnungsstrasse gestaltet werden. Bei der Einmündung in die Burgstatt wird für Motorfahrzeuge der Einbahnverkehr eingeführt.

Besondere Massnahmen sind entlang der Burgstatthäuser geplant. Ein 20 Meter breiter Kreisel am unteren Ende der Burgstatt dient der Kapazitätssteigerung und «Verflüssigung» des Verkehrs. Umgestaltet wird ebenfalls der Knoten Herresrain/Vordere Gasse/Gerbegasse. Ausserdem sollen entsprechende Massnahmen künftige Schleichwege vermeiden. Die verschiedenen Massnahmen seien in der Prioritätenliste für die Jahre 2007 bis 2009 enthalten und kosteten rund eine Million Franken, war in der Diskussion zu erfahren.

Vandalismus bei der OS

«Mehr Licht, Einsatz von Securitas-Leuten mit Hunden», lautete im Traktandum «Verschiedenes» die Antwort auf die Frage, was der Gemeinderat gegen den nächtlichen Vandalismus in der OS unternehme. Gemeinderat Pierre-Alain Sydler rief das Schulreglement mit seiner «Ausgangssperre» und die Pflichten der Eltern in Erinnerung. Sehr engagiert stellte er künftig entsprechende Massnahmen in Aussicht.

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