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Burstera: Bewilligung wäre da

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Wie Plaffeiens Ammann Otto Lötscher an der Gemeindeversammlung vom letzten Freitag erklärte, ist die Baubewilligung für das Hochwasserschutzprojekt Burstera-Rohrmoos letzte Woche eingetroffen. Doch damit ist noch nicht gewährleistet, dass das Vorhaben in nächster Zeit auch tatsächlich umgesetzt wird. Denn die Einsprecher können die abgelehnten Entscheide noch ans Kantonsgericht weiterziehen.

Schutz vor Hochwasser

Seit 2010 plant die Gemeinde Plaffeien das Hochwasserschutzprojekt Burstera eingangs Schwarzseetal. Es soll die Quartiere in der Nähe des Bursterabachs wie Kaspera, Chretza und Rohrmoos bei starken Regenfällen besser schützen. Die Wassermassen bringen meist viel Geschiebe mit, das den Bach verstopft, so dass dieser über die Ufer tritt und die Zugangsstrasse zu den Quartieren unpassierbar macht und Schäden an Infrastrukturen verursacht.

Das Projekt sieht unter anderem Verbauungsmassnahmen am Bachufer, die Umlegung eines Teils des Bachlaufes sowie den Neubau der Bursterabrücke vor. Die Gemeindeversammlung von Plaffeien hat hierfür bereits Ende November 2010 einen Kredit über zwei Millionen Franken genehmigt. Das Projekt lag im Februar 2011 öffentlich auf (die FN berich­teten).

Kompliziertes Dossier

Der Kanton und der Bund zahlen Subventionen und haben bei den vorgesehenen Massnahmen ein Mitspracherecht. Unter anderem auch deshalb, weil ein Teil des Projekts das Rohrmoos betrifft: ein Flachmoor von nationaler Bedeutung. Uneinigkeiten über die Art der Schutzmassnahmen zwischen Kanton und Gemeinde, aber auch rund 20 Einsprachen von betroffenen Grundeigentümern sind Gründe für die Verzögerung.

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