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Busfahren im Sensebezirk wird attraktiver

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«Um sich schnell und bequem im Kanton bewegen zu können, braucht es ein dichtes und gut aufeinander abgestimmtes Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln», sagte Staatsrat Maurice Ropraz an der gestrigen Pressekonferenz zum Fahrplanentwurf 2017. Es sei ein Ziel des Staatsrates, dieses Netz kontinuierlich zu optimieren. Dieses Mal liege das Schwergewicht der Änderungen im Sensler Angebot für den öffentlichen Verkehr, führte er aus. Der Direktor der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion betonte, dass das Amt für Mobilität die vorgesehenen Änderungen in enger Zusammenarbeit mit der Region Sense geplant habe. «Diese Zusammenarbeit mit Oberamt, Gemeinden, TPF und anderen Interessekreisen, die wir vor einigen Jahren intensiviert haben, hat sich bewährt», betonte er. So könnten die Bedürfnisse der Bevölkerung direkter erfasst werden.

Besser an Bahn angepasst

Konkret ist vorgesehen, dass auf den Hauptbuslinien durch den Sensebezirk täglich der Stundentakt eingeführt wird und dass die Ankunftszeiten der Busse besser an die Abfahrtszeiten der Bahn passen und umgekehrt. Wer etwa von Tafers nach Bern zur Arbeit pendelt, hat nun eine stündliche, teils sogar eine halbstündliche Verbindung, wenn er in Düdingen oder Schmitten den Zug nimmt.

Die Verbindungen von Freiburg an den Schwarzsee werden besser: Die Busse verkehren jede Stunde, und zwar von frühmorgens bis abends. Alle Verbindungen von Plaffeien nach Freiburg werden mit zusätzlichen Kursen gestärkt, sei es über Rechthalten, Tafers oder Marly. Letztere ist mit 536 000 Personen pro Jahr oder täglich durchschnittlich 1500 Personen die am meisten genutzte Verbindung.

Die Linie Freiburg–Heitenried fährt systematischer als heute Schwarzenburg an, so dass Pendler auch dort Anschluss an das S-Bahn-Netz nach Bern haben. Eine Verbesserung erfährt St. Ursen und damit auch das Stadtfreiburger Quartier Bürglen. Die Linie von Düdingen nach Tafers führt neu weiter nach St. Ursen und Freiburg. In Kombination mit der Linie St. Ursen–Freiburg wird auf dieser Strecke der Halbstundentakt eingeführt, wie Grégoire Cantin, Vorsteher des Amtes für Mobilität an der Medienorientierung ausführte. Der heutige Pyjamabus und der Nachtexpress fallen weg, dafür bedienen reguläre Linienbusse das Ober- und Mittelland bis Mitternacht und darüber hinaus.

Neu ist auch, dass die Bustransporte der OS-Schüler in den regulären Fahrplan integriert sind. Die Busse werden so zu Stosszeiten entlastet, zudem verkürzt es die Wartezeiten der Schüler. Dafür haben einige OS-Zentren ihre Schulzeiten geändert. Der Wunsch aus dem Sensebezirk nach mehr Bussen zwischen Flamatt und Albligen beziehungsweise Laupen habe aus finanziellen und organisatorischen Gründen nicht erfüllt werden können, so Cantin. Der Kanton habe diese Anliegen aber für den Fahrplanwechsel 2018 aufgenommen.

Der Fahrplanwechsel sieht auch Änderungen bei vier Buslinien des oberen Saanebezirks (rechtes Saaneufer) vor: So werden unter anderem die Linie Freiburg–Le Mouret–Bonnefontaine ausgebaut und neu auch sonntags bedient, und auf der Linie Freiburg–La Roche–Bulle gibt es mehr Busse und bessere Bahnanschlüsse nach Lausanne.

Mit den vorgesehenen Neuerungen erweitert der Kanton das Netz pro Jahr um zusätzliche 400 000 Kilometer. Das gesamte ÖV-Netz im Kanton Freiburg beträgt damit 2017 rund 17 Millionen Kilometer. Die Erweiterung des Angebots wird durch die Benützer dieser Linien finanziert.

Maurice Ropraz kündigte an, dass im Fahrplan 2018 der Süden des Kantons Verbesserungen erfahre sowie die Einführung des Halbstundentakts auf den Bahnlinien Freiburg–Murten und Lausanne–Payerne vorgesehen sei. Die öffentliche Vernehmlassung für den neuen Fahrplan läuft vom Montag, 30. Mai, bis zum Sonntag, 19. Juni. In dieser Zeit können Bürger Anregungen und Bemerkungen einreichen. Diese werden in der Folge analysiert, allenfalls miteinbezogen oder für spätere Fahrplanänderungen registriert. Der neue Fahrplan tritt am 11. Dezember in Kraft.

 www.fahrplanentwurf.ch

Region Sense: «Massive Verbesserungen»

D er ganze Sensebezirk und die Einwohner von Bürglen profitierten vom neuen Fahrplan», sagt Manfred Raemy, Sekretär der Region Sense. Der Verband der Sensler Gemeinden hatte die vorgesehenen Verbesserungen mit dem Amt für Mobilität und den TPF erarbeitet. Die Gespräche in dieser Arbeitsgruppe seien sehr gut gelaufen. «Wir haben konstruktive Lösungen gesucht und gefunden. Diese bringen als Gesamtpaket dem ganzen Bezirk massive Verbesserungen im öffentlichen Verkehr», sagt Manfred Raemy. Die Region Sense habe in der Vergangenheit zwar jedes Jahr Wünsche für Verbesserungen eingereicht; die jetzt vorgesehenen Neuerungen seien aber die bedeutsamsten der letzten zehn Jahre. Auf alle Begehren habe die Arbeitsgruppe nicht eingehen können, etwa auf den Wunsch von Rechthalten nach mehr Busverbindungen. im

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