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Buskurse am Wochenende sollen den Tourismus fördern

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Bereits seit einigen Jahren fährt das gelbe Postauto die 6,2 Kilometer lange Strecke von der Abzweigung in Cerniat zum Kloster Valsainte ab. Diese Buslinie ist die erste im Kanton, die seit einigen Monaten vom Verein «Bus alpin» unterstützt wird. Hauptziel dieses Vereins ist der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Tourismusgebieten. Seit Mai besteht nun auf der Linie Cerniat–Valsainte, welche bereits vor der Zusammenarbeit mit «Bus alpin» bestand, neu ein Wochenendangebot: Das Postauto fährt samstags und sonntags zweimal hin und zurück.

Touristisches Potenzial

Weshalb aber der Ausbau in dieser Gegend? «Die Region um das Kloster Valsainte hat als Wandergebiet mit der Nähe zum Breccaschlund und zum Gebiet rund um La Berra meiner Meinung nach ein grosses touristisches Potenzial», meint Samuel Bernhard, Geschäftsführer des Vereins «Bus alpin». In Charmey hätten die verantwortlichen Akteure dieses Potenzial erkannt und seien somit selbst auf «Bus alpin» zugekommen.

 Einer dieser Akteure, der Tourismusverband von Charmey, zeigt sich ebenfalls zufrieden mit der neuen Partnerschaft: «Sie ist sehr produktiv», meint Christophe Valley, Direktor von Charmey Tourisme. Um bereits eine Zwischenbilanz des Angebots zu ziehen, ist es seiner Meinung nach aber noch zu früh.

Positiv trotz Schlechtwetter

Samuel Bernhard versucht es trotzdem: «In Anbetracht des schlechten Wetters können wir mit der Auslastung durchaus zufrieden sein», so Bernhard. Ähnlich tönt es auch beim Betreiber der Linie, der Postauto AG: «Natürlich war das Wetter für Wochenendausflüge nicht ideal, aber trotzdem erhielten wir erste positive Rückmeldungen von Benützern», sagt Mediensprecherin Valérie Gerl auf Anfrage. Das Transportunternehmen sieht im neuen Angebot eine Bereicherung für die Region–in erster Linie für Wanderer und andere Touristen, aber auch für die Bewohner: «Die Einheimischen profitieren selbstverständlich ebenfalls davon», erklärt das Unternehmen.

 Neben «Bus alpin», der Postauto AG und dem Tourismusverband von Charmey wirken noch andere am Projekt mit. «Den Ausbau des Angebots finanziert die Gemeinde zu 70 Prozent, den Rest der Kosten übernimmt der Kanton Freiburg», erklärt Bernhard.

TPF nicht dabei

Nicht am Projekt von «Bus alpin» beteiligt sind die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF: Da diese Buslinie wie alle anderen durch Konzessionen des Kantons an die Transportunternehmen vergeben werde, habe die TPF auch die Vergabe der Strecke in Cerniat nicht selbst bestimmen können, teilt der Kommunikationsverantwortliche Martial Messeiller mit. Dass die Linie nicht von den TPF betrieben werde, liege folglich nicht daran, dass sie nicht rentiere. «Das ist nicht die einzige Linie, die nicht so gut läuft», erklärt Martial Messeiller weiter.

Zukunftspläne

Das verbesserte Angebot des öffentlichen Verkehrs in der Region Charmey soll nach dem Bestreben von «Bus alpin» nun längerfristig bestehen bleiben, wie Geschäftsführer Samuel Bernhard erläutert: «Unsere Absicht ist es, die neuen Verbindungen in Cerniat nun auf zirka drei Jahre hinaus laufen zu lassen und danach vielleicht sogar einen weiteren Ausbau ins Auge zu fassen.»

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