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Cäcilienchöre bieten Abwechslung

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Am Samstag ertönten in der Kirche Wünnewil gewohnte wie ungewohnte Klänge: gregorianischer Gesang und vom Piano begleitete klassische Kirchenlieder, andererseits aber auch Gitarrensolos, Alphornmusik und die rhythmischen Klänge des Schlagzeugs. Zwölf Minuten hatte jeder der 18 Cäcilienchöre Zeit, um dem Publikum und den anwesenden Experten am Cäcilienverbandsfest die eigene Arbeit zu präsentieren.

«Jeder Chor hatte freie Stückwahl. Dadurch ist ein abwechslungsreiches Programm entstanden», erklärte Chantal Aebi­scher, Vizepräsidentin des Organisationskomitees. «Natürlich hat jeder seinen Stolz in den Einzelvorträgen», so Doris Edelmann-Wolf, OK-Mitglied und Teil des Cäcilienchors Bösingen. Schliesslich ginge es beim Cäcilienverbandsfest aber weniger um die Bewertung und mehr um den Austausch zwischen den Deutschfreiburger Chören. «Es gibt keine Rangliste, und die Chöre durften selber wählen, ob sie eine Bewertung wünschen oder nicht», so Edelmann-Wolf.

Nicht nur Kirchenmusik

«Mamma mia, here I go again…» sangen die Sängerinnen und Sänger des Cäcilienvereins Gurmels am Samstagnachmittag. Der Chor hatte sich für vier Lieder der schwedischen Popgruppe Abba entschieden, inklusive passender Schlaghosen und kleiner Choreografie. «Wir hatten das Bedürfnis, einmal etwas anderes zu machen», erklärte Dirigent Abdiel Montes de Oca. Weltliche Musik in der Kirche? Das sei für sie kein Problem, meinten Chormitglieder Ralf Braunagel und Beatrix Fries. «Vom Stil her ist Abba ähnlich wie Gospel», so Fries. Das einzige Problem sei für die Sängerinnen und Sänger das Auswendiglernen der Texte gewesen: «Nicht alle im Chor können Englisch», erklärte Fries.

Der Cäcilienchor Gurmels ist nicht der einzige Verein, der auch weltliche Musik in sein Repertoire aufgenommen hat. «Pop-Musik darf auch ihren Platz haben», erklärte Doris Edelmann-Wolf vom Cäcilienchor Bösingen. Dieser habe gemeinsam mit dem Gemischten Chor Alterswil auch schon Beat­les-Lieder zum Besten gegeben. «Unsere Hauptaufgabe ist aber ganz klar die Begleitung von Gottesdiensten», betonte Edelmann-Wolf.

Hommage an Mani Matter

Erstmals fand am Ende der Darbietungen ein «SingplausCH» statt, ein eigenes Kinder- und Jugendchortreffen. «Damit wollen wir auch junge Leute für den Kirchengesang begeistern», erklärte OK-Mitglied Doris Edelmann-Wolf. An Nachwuchs mangle es nämlich in allen Cäcilienchören Deutschfreiburgs.

Jeder der sechs teilnehmenden Kinder- und Jugendchöre habe vor dem Treffen ein Lied von Mani Matter einstudiert, wie die Organisatorin Nicole Schafer erklärte. Als Interludien hätten die 123 jungen Sängerinnen und Sänger am Samstagmorgen gemeinsam mehrere spielerische Stücke gelernt, die sie um 16 Uhr vor dem gros­sen Publikum in der Kirche Wünnewil vortrugen.

Das Publikum wurde auch zum Mitsingen aufgefordert. Und so nahmen die Kinderlieder mit der Akustik der Kirche Wünnewil und der Stimmgewalt der anwesenden Sängerinnen und Sänger plötzlich epische Züge an.

Bilanz

Gutes Echo bei Sängern und Bevölkerung

Am Samstag war die Kirche Wünnewil schon früh morgens gefüllt, am Nachmittag mussten einige Zuhörerinnen und Zuhörer stehen. «Wir sind zufrieden und froh, dass das Wetter mitgespielt hat», so OK-Vizepräsidentin Chantal Aebischer. Der Anlass sei bei der Bevölkerung wie auch bei den 700 Sängerinnen und Sängern auf gutes Echo gestossen. Am Sonntag schlossen sich Chöre zusammen und sangen in fünf Kirchen der Region den Gottesdienst. «Dadurch hatte es auch Platz für andere Gottesdienstbesucher, was sehr geschätzt wurde», so Aebischer. Das Cäcilienverbandsfest findet alle fünf Jahre statt und versammelt die rund 700 Mitglieder der 18 Cäcilienchöre Deutschfreiburgs.

mes

 

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