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Cap’Ciné: Die Franzosen steigen aus, die Zürcher Arena Cinecenter AG steigt ein

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Autor: Regula Saner

Nun machen sich die Franzosen also vom Acker. Die Cap’Cinéma France war zu 50 Prozent an der Cap’Ciné Fribourg AG beteiligt, welche das Multiplexkino in der Stadt Freiburg betreibt. Die anderen 50 Prozent gehörten der Nordmann Fribourg Holding AG. Anlässlich der Eröffnung des Freiburger Multiplexkinos im Oktober 2007 sprach Philippe Dejust, Besitzer und Direktor der Cap’Cinéma France, von bis zu 400 000 Eintritten, die er mittelfristig anpeilen möchte. 300 000 Zuschauer wollte er schon im ersten Jahr gewinnen. Gerade mal 230 000 kamen 2008. Bei dieser vergleichsweise bescheidenen Ernte liegt die Vermutung nahe, dass Freiburg für die Franzosen einfach nicht genug ausschenkte und sie sich darum zurückzogen. Doch Alain Deschenaux, Generaldirektor der Nordmann Holding, dementiert: «Philippe ist ein Draufgänger und wollte der Konkurrenz vielleicht einfach Angst machen, als er das mit den 400 000 Eintritten sagte. Effektiv will Cap’Cinéma France im eigenen Land expandieren. Das beansprucht viel Energie.» Und Deschenaux fügt an: «Wir trennten uns in sehr gutem Einvernehmen.»

Arena-CEO ist Freiburger

Cap’Ciné Fribourg AG ist somit neu zu hundert Prozent in den Händen der Nordmann Fribourg Holding AG. Da die Holding selber aber nicht auf das Filmgeschäft spezialisiert ist, holt sie sich das Knowhow von aussen. Die neue Partnerin ist die Arena Cinecenter AG, welche im Zürcher Stadtteil Sihlcity ein Multiplexkino betreibt. Arena ist zwar nicht finanziell an Cap’Cine Fribourg AG beteiligt, zeichnet künftig aber für die strategische Ausrichtung und die Programmation des Freiburger Multiplexkinos verantwortlich. «CEO Patrick Tavoli ist ein Freiburger. Das gab für uns den Ausschlag, mit dieser Firma zusammenzuarbeiten», begründet Deschenaux die Wahl. Samuel Meuwly bleibt jedoch weiterhin Direktor der Cap’Ciné AG.

Strategie noch offen

Tavoli selbst, der vor Jahren beim Kinobesitzer Marc Salafa (Cinemotion) angeheuert hatte – bei der Konkurrenz also -, freut sich auf die neue Aufgabe. Über seine Strategie indes konnte er noch nichts sagen. «Als Erstes müssen wir eine Bestandesaufnahme machen. Und dann können wir entscheiden. Bis im September, Oktober läuft sowieso noch das Programm von Cap’Ciné France.» Ob er künftig auch Studiofilme in den Nordmann-Sälen zeigen will und somit der Konkurrenz «Cinemotion» das Wasser abgraben würde, wollte Tavoli nicht sagen. «Für uns ist Cinemotion kein Konkurrent, sondern ein Mitbewerber. Wir versuchen einfach, mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumenten das Beste zu machen.»

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