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Carbon Fri pflanzt 1600 Bäume in Grolley

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Was werden wir gleich machen?», fragt Chantal Robin, Stiftungsratspräsidentin von Carbon Fri, die Zweitklässler von Grolley. Mit Regenjacke und Regenstiefeln ausgerüstet sind sie parat für gute Taten. «Bäume pflanzen!», rufen sie fröhlich. «Und wofür?» «Für die Natur!» Danach zeigt ihnen ein Förster, wie sie die kleinen Föhrensetzlinge der Sorte Douglas pflanzen sollen.

An diesem Nachmittag werden sechs von insgesamt 1600 Bäumen eingesetzt, die restlichen sind im Frühling nächsten Jahres dran. Und schon befinden wir uns mitten im Thema Klimawandel. Dass die Bäume nämlich nicht mehr in diesem Herbst gepflanzt werden können, hat damit zu tun, dass die Böden aufgrund der zu geringen Niederschläge zu trocken sind und die Bäume zu stark bewässert werden müssten, wie der Direktor der Waldgenossenschaft Forêts-Sarine, Betrand Zamofing, zu Beginn der gestrigen Medienkonferenz erklärte.

Die Waldgenossenschaft ist Partnerin des ersten Finanzierungsprojekts von Fri Carbon – der Stiftung, die sich für eine nachhaltige Freiburger Wirtschaft engagiert (siehe Kasten). Die Douglas-Föhre und die Steineiche kommen anstelle der Rottannen, die bis vor kurzem auf zwei privaten Waldgrundstücken der Genossenschaft standen und von Lothar, Burglind, der Trockenheit und obendrauf noch vom Borkenkäfer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Douglas-Tanne, die Anfang des 20. Jahrhunderts aus den USA in die Schweiz eingeführt worden war, aber auch die mediterrane Steineiche seien besser an das veränderte Klima angepasst, ihre Wurzeln griffen tiefer, sie seien käferresistent und kämen mit Trockenheit klar, so Zamofing. Die gefällten Bäume wurden an lokale Schreinereien verkauft. Eingesetzt im Bau werden sie gegenüber Stahl 260 Tonnen CO2 einsparen helfen, gegenüber Beton 456 Tonnen.

Chantal Robin, ihres Zei-­ chens Direktorin der Freiburger Handels- und Industriekammer, freute sich sichtlich über das erste Finanzierungsprojekt. 8000 Franken investiert Carbon Fri in die Aufforstung der beiden Grundstücke, die in den nächsten 30 Jahren 32 000 Franken kosten wird. «Uns ist es wichtig, dass wir das Geld, das die Unternehmen in die Stiftung einzahlen, in lokale Projekte investieren», sagte Robin. Das entspreche auch dem Prinzip der kleinräumigen Wirtschaftskreisläufe. Mit dem Finanzierungsprojekt gehe Carbon Fri nun in die Konkretisierungsphase, nachdem am Anfang die Frage gestanden sei: Wie können die Unternehmen dazu gebracht werden, bei der Umsetzung der Klimaziele des Bundes mitzuhelfen?» Dabei setze Carbon Fri auf Freiwilligkeit. «Für die Unternehmen ist es in jedem Fall ein Gewinn.»

Zahlen und Fakten

Reduktion von Kohlenstoff fördern

Die Stiftung Carbon Fri wurde Anfang 2018 von der Freiburger Kantonalbank, dem Unternehmen Climate Services und der Handels- und Industriekammer Freiburg gegründet. Sie verleiht ein Label an Freiburger Firmen, die sich ausgehend von ihrer Treibhausgasbilanz verpflichten, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Gleichzeitig investieren sie einen fixen Beitrag pro ausgestossene Tonne CO2 in die Stiftung. Die Gelder fliessen dann in lokale Projekte.

rsa

 

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