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Cardinal-Areal: Verkauf an die Behörden wird frühestens im März zustande kommen

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Autor: Pascal Jäggi

FreiburgBei erfolgreicher Verhandlung hätte das Cardinal-Areal eigentlich schon Ende Jahr Stadt und Kanton Freiburg überschrieben werden können. Doch die Behörden haben sich mit einer von Feldschlösschen im Oktober durchgeführten Expertise zum Wert des Geländes nicht zufrieden gegeben. Die Freiburger wollen eine eigene Schätzung vornehmen, wie die Verhandlungsparteien gemeinsam mitteilen. Markus Werner, Leiter Unternehmenskommunikation von Feldschlösschen, bestätigt gegenüber den FN, dass es darum geht, den genauen Wert zu kennen, um den Verkaufspreis bestimmen zu können. Aufgrund der Zeit, die eine solche Expertise in Anspruch nimmt, verzögern sich die Verhandlungen. Laut Mitteilung kann frühestens im März 2011 mit einer Lösung gerechnet werden. Dennoch bleibt Feldschlösschen dabei, dass ein Kauf durch die Freiburger Behörden Priorität hat. Solange Verhandlungen mit Stadt und Staat Freiburg geführt werden, werden keine Gespräche mit anderen Interessenten aufgenommen, so Markus Werner.

Was auf dem Areal entstehen soll, ist noch unklar. Die angedeutete Variante einer Zusammenarbeit mit der ETH Lausanne interessiert die Behörden, wie Staatsratspräsident Beat Vonlanthen gegenüber den FN sagte. «Konkretes gibt es noch nicht, aber wir bleiben dran», meinte er.

Interesse an Mitarbeit

Gut voran kommt laut Feldschlösschen die zukünftige Beschäftigung der 57 verbleibenden Cardinal-Mitarbeiter (18 weitere werden frühpensioniert). «Zwei Drittel, 39 Mitarbeiter, zeigen sich interessiert daran, an einem anderen Standort zu arbeiten», sagt Markus Werner. Bis Mitte Januar haben die Mitarbeiter Zeit, sich zu entscheiden, bis dahin können alle ein kurzes Praktikum am neuen Arbeitsort absolvieren. Zwei Drittel dieser Arbeitsplätze liegen in der Deutschschweiz (Rheinfelden und Bern), ein Drittel in der Romandie (Givisiez, Satigny und Sitten).

In Givisiez können zehn von 57 Mitarbeitern bleiben. 18 Mitarbeitende zeigten sich nicht interessiert. Sieben davon haben in der Region Freiburg eine neue Stelle gefunden. «Die Tür ist für die anderen aber noch nicht geschlossen», meint Markus Werner. Als Hauptgrund für ein Nichteingehen auf die Feldschlösschen-Jobs sieht er den Arbeitsort. «Natürlich würden all gerne in der Region bleiben, doch das können wir nicht erfüllen», hält Werner fest. Die Brauerei wird definitiv wie geplant im Juni 2011 geschlossen.

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