Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Cardinal-Gelände: Freiburger CVP schliesst ein Referendum nicht aus

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carolin Foehr

Freiburg «Auch wir unterstützen das Projekt eines Technologieparks», beteuerte Laurent Dietrich, Präsident der städtischen CVP, gestern gegenüber den Medien, die er eigens zu einer Telefonkonferenz eingeladen hatte. Wissen wollten diese aber vor allem eines: Wird die Freiburger CVP gegen den Kauf des Cardinal-Areals ein Referendum lancieren? – «Noch kennen wir nicht alle Details», so Dietrich, «aber es bleibt eine von mehreren Handlungsmöglichkeiten, die wir uns vorbehalten».

Zuerst will die CVP, die am Dienstagabend über den Kauf des Cardinal-Geländes für 21,5 Millionen Franken diskutiert hatte, aber Genaueres vom Gemeinderat wissen: Wo will die Stadt, die die Hälfte des Preises zahlt, das Geld hernehmen? Und was bedeutet die neue Investition für die übrigen Projekte, die in der Gemeinde anstehen? Dietrich nannte das Schwimmbad und den nötigen Schulausbau als Beispiele, bei denen die Stadt bereits hinterherhinke.

Auf die kritische Haltung angesprochen, die seine Partei seit dem Bekanntwerden des Projekts «Technologiepark» an den Tag legt, sagte der Parteipräsident: «Es ist unsere Aufgabe, Fragen zu stellen. Bislang gab es noch keine echte Debatte.» Wie die Stadt von einem kantonal oder sogar schweizweit bedeutsamen Innovationspark profitieren solle, sei noch nicht erörtert worden. Es sei weiter unklar, wie genau ein «Innovations- und Technologiepark» aussehen soll. Die CVP stört sich besonders daran, dass der Kanton der Stadt seine Zukunftsvision quasi aufgezwungen hat. Deshalb soll auch zunächst der Generalrat und erst später der Grosse Rat über den Kauf entscheiden – «damit das städtische Parlament unvoreingenommen darüber beraten kann», so Dietrich.

Steuergelder für die Stadt

Über ihre eigenen Wünsche für die Nutzung des 53 000 Quadratmeter grossen Areals – etwa für Wohnungen oder Geschäfte – wollte die Partei gestern nichts sagen. Dietrich erklärte lediglich: «Die Vertragsklauseln zeigen, dass eine Umzonung für ein Immobilienprojekt nicht ausgeschlossen wurde.» Die CVP war im Februar im Generalrat mit einem Postulat abgeblitzt, in dem sie eine Nutzung des Geländes, die «rasch Steuergelder in die Stadtkassen spülen» sollte, vorgeschlagen hatte.

Meistgelesen

Mehr zum Thema