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Cardinals Rückkehr bleibt offen

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In der FKB-Arena fand gestern der traditionelle Cardinal-Abend mit geladenen Gästen statt. Die Feldschlösschen AG nahm diesen Anlass als Gelegenheit, um an einer Pressekonferenz über ihre aktuellen Projekte in Freiburg zu informieren, die, laut Feldschlösschens Pressemitteilung, «den Medienvertretern und dem Freiburger Publikum derzeit unter den Nägeln brennen». Doch die Pressekonferenz war wenig aufschlussreich – es brennt weiter.

Gleicher Informationsstand

«Wir nehmen eine beratende Funktion ein im Projekt der Mikro-Brauerei in der Grauen Halle», sagte Gérard Schaller, Leiter Verkauf und Gastronomie bei Feld­schlöss­chen. Seit Anfang Sommer ist bekannt, dass die Bluefactory Freiburg AG über eine Mikro-Brauerei in der Grauen Halle nachdenkt (die FN berichteten). Wie schon der Freiburger Staatsrat vor gut zwei Wochen in seiner schriftlichen Stellungnahme auf die Anfrage zweier Grossräte betonte, besteht zwischen der Feldschlösschen AG und den Freiburger Behörden ein regelmässiger Austausch. Schaller bestätigte diese Information: Feldschlösschen sei im Bild darüber, dass die Bluefactory Freiburg AG eine Mikro-Brauerei ins Auge gefasst habe. «Wir haben ein grosses Interesse an diesem Projekt», sagte Schaller. Doch seien Feldschlösschen noch keine fixen Pläne vorgelegt worden. «Die Bluefactory Freiburg AG muss den ersten Schritt machen. Das liegt nicht in unserer Hand.»

Lokales kommt nicht infrage

Sollte die Bluefactory Freiburg AG die feste Absicht verfolgen, eine Brauerei zu eröffnen, so muss sie sich mit dem Rheinfelder Getränkegiganten in Kontakt setzen, da sie einer Informations- und Bewilligungspflicht untersteht. Wie die FN berichteten, unterschrieben der Kanton und die Stadt Freiburg 2011 beim Kauf des Cardinal-Areals eine Vertragsklausel der Feldschlösschen AG. Diese besagt, dass ohne die Einwilligung von Feldschlösschen keine neuen Brauereitätigkeiten erlaubt sind – also auch keine Produktion und kein Konsum von anderem Bier.

Der Staatsrat schrieb in seiner schriftlichen Stellungnahme, dass bei einem vorzeitigen Rückzug von Feldschlösschen mit deren Einwilligung eine Mikro-Brauerei an einen lokalen Freiburger Brauer übergeben werden könne. Hierfür sieht Schaller aber keine Möglichkeit: «Wir sind im Bereich des Bieres und der Gastronomie tätig. Deshalb wollen wir auch selbst solche Brauereiprojekte realisieren. Eine Öffnung für andere Brauereien haben wir deshalb nicht vorgesehen.»

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